Überfüllte Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern
Anton HofmannÜberfüllte Altglascontainer im Landkreis Fürth sorgen für Ärger bei Anwohnern
Anwohner im Landkreis Fürth äußerten Ende Mai Bedenken wegen überfüllter Altglascontainer. Das unschöne Bild ungeleerter Behälter und weggeworfener Flaschen führte zu Beschwerden bei den örtlichen Behörden. Das Problem rückt die Rolle der Dualen Systeme bei der Sammlung von Glasverpackungen in ganz Deutschland in den Fokus.
Die Altglascontainer in der Region werden nicht von den kommunalen Entsorgungsbetrieben betreut. Stattdessen sind die Dualen Systeme gemäß dem Verpackungsgesetz verantwortlich, das Hersteller und Händler verpflichtet, ihre Verpackungen für die Sammlung zu lizenzieren. Die Nürnberger Firma Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH führt im Auftrag der Dualen Systeme die Leerung der Container durch.
Angesichts wachsender Unzufriedenheit begann das Abfallwirtschaftsamt des Landkreises, sich mit den Landesabfallbehörden abzustimmen, um das Problem zu lösen. Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH reagierte mit der Zusage, ab dem 1. Juni Verbesserungen umzusetzen. Das Unternehmen plant, die Sammelrunden zu verdoppeln und stark frequentierte Standorte als Brennpunkte auszuweisen, an denen bei Bedarf zusätzliche Container aufgestellt werden.
Der Umwelt- und Verkehrsausschuss wird die Angelegenheit in seiner Sitzung am 25. Juni weiter beraten. Ziel der Maßnahmen ist es, künftige Überfüllungen zu verhindern und die Vermüllung rund um die Container zu reduzieren. Landkreis und Unternehmen arbeiten gemeinsam an reibungsloseren Sammelprozessen. In der anstehenden Ausschusssitzung werden der Fortschritt und mögliche weitere Schritte bewertet.






