Timothée Chalamets lässiger Schnurrbart löst einen neuen Männlichkeitstrend aus

Admin User
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Ein altes Foto eines Mannes mit Schnurrbart und Bart, der einen Anzug und eine Krawatte trägt und direkt in die Kamera schaut.Admin User

Timothée Chalamets lässiger Schnurrbart löst einen neuen Männlichkeitstrend aus

Timothée Chalamets' feiner Schnurrbart in Marty Supreme löst einen neuen Trend unter jüngeren Männern aus. Der unaufdringliche, feine Stil markiert einen Wandel – weg von aufwendiger Pflege und makelloser Perfektion. Nun setzen Hollywoods führende Schauspieler wie Justin Bieber, Paul Mescal und Jacob Elordi auf einen weicheren, natürlichereren Look.

Chalamet ließ sich den Schnurrbart erstmals für seine Rolle als Marty Mauser wachsen, ein Tischtennis-Champion der 1950er-Jahre in Josh Safdies Marty Supreme. Anders als die akribisch geformten Stile der Vergangenheit wirkt seine Version mühelos – leicht ungleichmäßig, mit sichtbaren Unvollkommenheiten. Der Look blieb auch nach den Dreharbeiten erhalten, was darauf hindeutet, dass er ihn entweder mag oder für einen Glücksbringer hält.

Der Reiz dieses Schnurrbarts liegt in seiner pflegeleichten Art. Er verleiht gerade genug Struktur, um intentional zu wirken, ohne den Aufwand zwanghafter Körperpflege. Dieser entspannte Ansatz passt zu einem größeren Trend: Junge Männer lehnen den Druck ab, makellos aussehen zu müssen. Stattdessen entscheiden sie sich für Stile, die experimentell und unverbindlich wirken.

Chalamets Interpretation ist kein retro-mäßiges Revival, sondern eine moderne Aussage. Er löst den Schnurrbart von altbackener Männlichkeit und präsentiert ihn als modisches Statement statt als Rückgriff auf vergangene Zeiten. Dieser Wandel spiegelt wider, wie die Popkultur Gesichtshaar neu definiert hat – weg von ironischer 1980er-Übertreibung und hypermaskulinen Klischees hin zu heutiger, lässig-minimalistischer Indie-Ästhetik.

Der Trend setzt sich durch. Schauspieler wie Justin Bieber, Paul Mescal und Jacob Elordi haben ähnliche Stile übernommen und festigen damit den Platz des Schnurrbarts in der zeitgenössischen Ästhetik. Im Gegensatz zu früheren Epochen wirkt diese Version weniger wie Rebellion und mehr wie selbstbewusste Gelassenheit.

Der feine Schnurrbart ist nun ein Symbol für modernen, unprätentiösen Stil. Sein Aufstieg zeigt eine wachsende Vorliebe für Authentizität statt Perfektion in der Männerpflege. Mit Vorreitern wie Chalamet wird der Look voraussichtlich weiter im Rampenlicht bleiben.