Scout24-Aktie feiert 10 Jahre Börse mit 300 % Kursgewinn und DAX-Aufstieg
Lukas MüllerScout24-Aktie feiert 10 Jahre Börse mit 300 % Kursgewinn und DAX-Aufstieg
Scout24 SE feiert ein Jahrzehnt seit dem Börsengang im Oktober 2015. Die Aktie des Unternehmens, die unter der ISIN DE000A12DM80 gehandelt wird, hat eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen: Frühinvestoren verzeichnen mittlerweile einen Kursgewinn von 300 % gegenüber dem Ausgangspreis von 30,50 Euro beim Börsengang. Allein in diesem Jahr stieg der Kurs um 23 % – ein deutliches Zeichen für das anhaltende Vertrauen der Märkte in das Unternehmen.
Die Marktkapitalisierung von Scout24 SE hat sich seit dem Börsenstart 2015 mit rund 1,4 Milliarden Euro auf etwa 7,5 Milliarden Euro bis März 2026 mehr als verfünffacht – ein Wachstum von über 430 %. Treibende Kräfte waren dabei die starke Umsatzentwicklung im Immobiliensektor sowie mehrere Aktiensplits. Im September 2025 stieg das Unternehmen schließlich in den deutschen Leitindex DAX-40 auf und festigte so seine Position als einer der wichtigsten Player am Markt.
Im Juli erreichte die Aktie mit 122,70 Euro ein Allzeithoch, korrigierte anschließend jedoch auf 101,60 Euro – ein Rückgang um 17,2 %. Seither hat sich die Marke von 100 Euro als wichtige Unterstützungszone etabliert. Am Mittwoch berührte der Kurs die steigende 200-Tage-Linie bei 105,10 Euro, ein technisch entscheidender Indikator. Aktuell notiert die Aktie an der XETRA bei 105,40 Euro.
Trotz der hohen Bewertung stufen Analysten die Aktie weiterhin mehrheitlich mit "Kaufen" ein. Das für 2026 prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei etwa 30 – ein Hinweis auf weiterhin optimistische Wachstumserwartungen.
Die Performance der Scout24-Aktie bleibt robust: Seit Januar verzeichnet sie ein Plus von 23 %, während IPO-Investoren eine Rendite von 300 % erzielt haben. Die Aufnahme in den DAX-40 sowie die steigende 200-Tage-Linie unterstreichen das anhaltende Marktinteresse. Analysten bleiben optimistisch, auch wenn die Bewertung im Vergleich zu den Erträgen nach wie vor hoch erscheint.