Rebhuhn in der Schweiz ausgestorben – in Deutschland kurz davor
Das Rebhuhn ist in der Schweiz verschwunden und in den deutschsprachigen Regionen vom Aussterben bedroht. In Deutschland stoßen Artenschutzmaßnahmen auf große Herausforderungen, da Lebensraumverlust und menschliche Aktivitäten den Rückgang vorantreiben.
In der Schweiz gilt das Rebhuhn offiziell als ausgestorben. In Deutschland haben unkontrollierte Bejagung, intensive Landwirtschaft und zu spät eingeleitete Schutzmaßnahmen die Art an den Rand des Abgrunds gedrängt. Viele Rettungsprojekte scheitern, weil die natürlichen Lebensräume des Vogels zerstört wurden.
In Schwarzenfeld, Ostbayern, wurden gezüchtete Rebhühner ausgesetzt, um das Verschwinden der Art zu verhindern. Der örtliche Jagdverband fordert die Bejagung von Fressfeinden wie Füchsen und Habichten, um das Überleben der Rebhühner zu sichern. Füchse gelten in Deutschland als jagdbares Wild, während Habichte seit 1972 streng geschützt sind.
Nach deutschem Recht drohen bei der Schädigung von Greifvögeln harte Strafen – darunter Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Kritiker halten dagegen, dass das Töten einer Art, um eine andere zu retten, kein echter Artenschutz sei. Sie sehen die Hauptursache für den Rückgang des Rebhuhns in menschlichem Handeln.
Trotz Auswilderungsprogrammen und gesetzlichem Schutz für Beutegreifer bleibt das Rebhuhn gefährdet. Lebensraumzerstörung und menschliche Einflüsse bedrohen sein Überleben weiterhin. Ohne eine Lösung dieser Probleme könnten die Schutzbemühungen scheitern.






