Norwegens Skispringer erleben historisches Tief bei der Vierschanzentournee

Admin User
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Menschen in Pullovern fahren mit Skiern auf dem Eis mit einer Seilbahn, Bergen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Norwegens Skispringer erleben historisches Tief bei der Vierschanzentournee

Norwegens Skispringer erlebten beim Neujahrsturnier ihr schlechtestes Ergebnis seit 24 Jahren. Nur ein Norweger schaffte es in der jüngsten Veranstaltung unter die Top 20.

Domen Prevc aus Slowenien sicherte sich den Sieg im Wettbewerb. Mit diesem Erfolg bleibt er an der Spitze der Gesamtwertung der Vierschanzentournee. Prevc strebt nun einen seltenen Grand Slam an – den Sieg in allen vier Wettbewerben –, was bisher nur drei Springern gelungen ist.

Das norwegische Team hatte im letzten Durchgang erhebliche Schwierigkeiten. Sundal, der insgesamt bestplatzierte Norweger auf Rang 12, belegte in diesem Wettbewerb den 16. Platz. Robin Pedersen folgte auf Platz 17, Johann André Forfang auf Platz 18. Marius Lindvik landete auf Rang 22, Isak Andreas Langmo auf Platz 29. Alle fünf qualifizierten sich zwar für die zweite Runde, verpassten aber den Podestplatz. Die Ergebnisse markieren die schwächste Leistung Norwegens beim Turnier seit 1999. Kein Athlet des Teams erreichte eine Top-15-Platzierung – ein deutlicher Kontrast zur sonstigen Dominanz des Landes im Skispringen.

Prevc bleibt der Favorit, während die Vierschanzentournee weitergeht. Norwegen wird versuchen, sich nach dem enttäuschenden Start in den kommenden Runden zu verbessern. Sundal, als bester Athlet des Teams, wird darauf abzielen, sein Ergebnis vom 16. Platz in den nächsten Wettbewerben zu steigern.