MarkenMonitor 2026: Wie der Autohandel mit Volatilität und Elektromobilität kämpft
Lukas MüllerMarkenMonitor 2026: Wie der Autohandel mit Volatilität und Elektromobilität kämpft
Institut für Automobilwirtschaft (IfA) startet MarkenMonitor 2026-Studie zu aktuellen Herausforderungen im Autohandel
Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) hat seine aktuelle MarkenMonitor 2026-Studie gestartet, um die drängendsten Fragen des Automobilhandels zu analysieren. Die seit dem 19. März 2026 laufende Umfrage konzentriert sich auf die Zufriedenheit der Händler, aufstrebende Marken sowie die Spannungen im Gebrauchtwagenmarkt. Die Ergebnisse werden am 25. Juni im Drivers and Business Club München präsentiert – unterstützt von Autoscout24, das auch die begleitende Preisverleihung ausrichtet.
Im Mittelpunkt der Studie stehen zentrale Themen wie Marktvolatilität, Preisschwankungen und Strategien zur Steigerung der Inzahlungnahmequoten. Zudem wird die Verknüpfung von After-Sales-Services mit dem Gebrauchtwagengeschäft untersucht sowie die Verbreitung neuer Vertriebsformate wie spezialisierter GW-Stores. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung von Elektrofahrzeugen und den finanziellen Belastungen der Kundschaft: 48,3 Prozent der Autobesitzer geben an, dass höhere Kosten ihre Kaufentscheidungen und Markentreue beeinflussen.
Das IfA erhebt die Daten mittels einer gemischten Methodik, bei der Autohausinhaber, Geschäftsführer und Führungskräfte befragt werden. Die Teilnahme ist online oder telefonisch möglich; der Fragebogen wird jährlich aktualisiert, um Branchentrends abzubilden. In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Zufriedenheit mit neuen Marken – insbesondere chinesischen Herstellern.
Die Ergebnisse werden unter ifa-info.de/markenmonitor veröffentlicht. Ziel der Studie ist es, Spannungsfelder zwischen Händlern, Herstellern und Importeuren zu identifizieren und die Zusammenarbeit zu stärken. Die Bewertung basiert auf fünf beziehungsorientierten Dimensionen und 40 spezifischen Kriterien.
Der MarkenMonitor 2026 liefert detaillierte Einblicke in die Erfahrungen der Händler und die Marktentwicklungen. Die für Juni geplanten Erkenntnisse sollen als Leitfaden für branchenspezifische Verbesserungen dienen. Autohäuser und Hersteller können die Daten nutzen, um Herausforderungen bei der Preisgestaltung, der Elektromobilität und der Kundenbindung anzugehen.






