Hessen will historische Kfz-Kennzeichen ohne Grenzen wiederbeleben
Hessen hat einen Plan vorgelegt, um die Beschränkungen für historische Kfz-Kennzeichen aufzuheben. Das Vorhaben zielt darauf ab, die regionale Identität zu stärken, indem es Kreisen und Städten erleichtert wird, alte Kennzeichenkombinationen wieder einzuführen. Der Vorschlag wurde nun offiziell verabschiedet und wird der Bundesregierung zur Prüfung vorgelegt.
Seit 2012 dürfen deutsche Landkreise und Städte ausgemusterte Kfz-Kennzeichen wiederbeleben. Allerdings gelten strenge Regeln, die die Anzahl der reaktivierbaren Kombinationen begrenzen. Bereits über 330 historische Kennzeichen wurden wieder eingeführt, wobei Regionen wie der Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt sowie Städte wie Backnang und Kempen-Krefeld eine Vorreiterrolle einnehmen.
Hessens neuer Vorschlag sieht vor, diese Einschränkungen vollständig aufzuheben. Bevor jedoch neue Kennzeichen vergeben werden können, muss zunächst ein eigenständiger Zulassungsbezirk eingerichtet werden. Die Bundesregierung wird den Plan nun prüfen, wobei es keine gesetzliche Frist für eine Entscheidung gibt.
Die Änderung würde den lokalen Behörden mehr Spielraum geben, alte Kfz-Kennzeichen wiederzubeleben. Bei einer Genehmigung könnte dies zu einer flächendeckenderen Rückkehr historischer Nummernschilder im ganzen Land führen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Bundesbehörden.






