Frauenmuseum Fürth kämpft um Überleben trotz kultureller Einzigartigkeit in Bayern
Frauenmuseum Fürth kämpft um Überleben trotz kultureller Einzigartigkeit in Bayern
Frauenmuseum Fürth kämpft um finanzielle Zukunft – nur sechs Monate nach Umzug
Nur ein halbes Jahr nach dem Umzug in neue Räumlichkeiten steht das Museum für Frauenkultur in Fürth vor finanziellen Schwierigkeiten. Als einziges Frauenmuseum Bayerns dokumentiert es seit über 30 Jahren die Leistungen von Frauen und fördert den interkulturellen Austausch. Nun soll ein neuer Haushaltsantrag mit Landesmitteln seine Zukunft sichern.
Im Sommer 2025 zog das Museum in die Hirschenstraße im Fürther Stadtzentrum um. Der Standort ermöglicht ganzjährige Öffnungszeiten und eine engere Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Kultureinrichtungen. Doch die neuen Räume bringen auch höhere Kosten mit sich: Die fixen Jahresausgaben belaufen sich mittlerweile auf rund 30.000 Euro.
Seit 2003 war das Museum in den historischen Stallungen von Burg Burgfarrnbach untergebracht und wurde von einem Förderverein getragen. Spenden und kurzfristige Zuschüsse hielten den Betrieb am Laufen, doch für eine langfristige Stabilität reichte es nie. Nach dem Umzug wurde der finanzielle Druck spürbarer – und die Forderungen nach verlässlicherer Unterstützung lauter.
Die Landtagsfraktion der Grünen hat nun einen jährlichen Haushaltsposten von 15.000 Euro vorgeschlagen, um das Museum zu retten. Bei einer Bewilligung würde die Förderung ab 2026 fließen und dem Museum erstmals eine dauerhafte Landesunterstützung bieten. Die Landtagsabgeordnete Barbara Fuchs (Grüne) betonte die Bedeutung der Einrichtung: Eine gesicherte Finanzierung sei essenziell, um die Bewahrung von Frauengeschichte und den gesellschaftlichen Dialog zu garantieren.
Deutschlandweit gibt es nur vier weitere Frauenmuseen – in Berlin, Bonn, Wiesbaden und Bremen –, was das Fürther Museum zu einer seltenen kulturellen Bereicherung in Bayern macht.
Der Antrag könnte eine Wende für das Haus bedeuten, das jahrzehntelang von temporären Mitteln abhängig war. Mit staatlicher Förderung ließe sich endlich Planungssicherheit erreichen – und die wichtige Arbeit in Bildung und Kulturerbe fortsetzen. Eine Entscheidung über den Haushalt wird in den kommenden Monaten erwartet.
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