Flughafen München setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windkraft für die nächsten zehn Jahre
Flughafen München setzt auf Ökostrom aus Offshore-Windkraft für die nächsten zehn Jahre
Flughafen München sichert sich langfristigen Ökostrom-Deal nach RWE-Zuschlag für Offshore-Windkraft
Der Flughafen München hat einen langfristigen Vertrag für erneuerbare Energien abgeschlossen, nachdem RWE eine Ausschreibung für einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) aus Offshore-Windkraft gewonnen hat. Der am 19. Dezember 2025 unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass der Flughafen jährlich 40 Gigawattstunden (GWh) Strom erhält. Der neue Offshore-Windpark soll spätestens 2026 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.
Die Vereinbarung zwischen RWE Supply & Trading und dem Flughafen München läuft über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Stromlieferungen beginnen, sobald der Offshore-Windpark in Betrieb geht. Sollte es zu Verzögerungen kommen, kann RWE vorübergehend Strom aus einem bestehenden Windpark liefern, um die Versorgung zu überbrücken.
Welches Offshore-Windprojekt den Flughafen beliefern wird, geht aus dem Vertrag nicht hervor. Die Bedingungen garantieren jedoch, dass der Flughafen München in den nächsten zehn Jahren kontinuierlich mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Der Deal ist ein wichtiger Schritt hin zu den Nachhaltigkeitszielen des Flughafens, da er eine festgelegte Menge sauberen Stroms pro Jahr sichert.
Der PPA garantiert dem Flughafen München jährlich 40 GWh Offshore-Windstrom über einen Zeitraum von zehn Jahren. Da der neue Windpark voraussichtlich 2026 ans Netz geht, wird der Flughafen seinen Betrieb künftig mit erneuerbarer Energie bestreiten. Falls erforderlich, werden RWE-Bestandsanlagen etwaige Lücken überbrücken, bis das Projekt voll einsatzbereit ist.
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