"Es reicht!" – Tausende fordern in München bezahlbaren Wohnraum und schärferen Mieterschutz
Mondpreise, Existenzielle Krise - Tausende bei Mietprotest - "Es reicht!" – Tausende fordern in München bezahlbaren Wohnraum und schärferen Mieterschutz
Tausende gingen am Samstag in München auf die Straße, um mehr Mieterschutz und bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu fordern. Die unter dem Motto "Es reicht!"* abgehaltene Demonstration spiegelte die wachsende Verärgerung über explodierende Mieten und die Gefahr von Wohnungsverlust in ganz Deutschland wider. München, bekannt für seinen extrem angespannten Wohnungsmarkt, wurde dabei zum Brennpunkt des Protests, der sich gegen Kommunal-, Landes- und Bundespolitik richtete.
Die Veranstalter sprachen von etwa 10.000 Teilnehmenden, während die Polizei die Zahl auf 4.000 bis 5.000 schätzte. Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, betonte vor Ort: "Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware." Die Demonstrierenden forderten umgehende Maßnahmen, darunter strengere Mietpreisbremse, Leerstandsbekämpfung und ein Ende der Immobilienspekulation.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erkannte die Dramatik der Wohnungsnot in Deutschland an und unterstützte die Forderungen der Protestierenden. Er machte deutlich, dass kommunale Anstrengungen allein den Mietpreisanstieg nicht stoppen könnten, und forderte eine bundesweite Reform des Mietrechts. Reiter legte zudem einen Zehn-Punkte-Plan vor und drängte die Bundespolitik, einheitliche Regelungen zu schaffen.
Der Protest findet statt, während Millionen Menschen in Deutschland mit steigenden Mieten oder der Drohung des Wohnungsverlusts konfrontiert sind. Zwar hat die Bundesregierung in den vergangenen fünf Jahren keine flächendeckende Mietpreisbremse durchgesetzt, doch der Bundesrat – als Vertretung der Länder – treibt strengere Vorschriften für das Immobilienscout voran. Diese sollen bis November 2025 auch auf möblierte Wohnungen und Kurzzeitvermietungen ausgeweitet werden. Gleichzeitig hat die grüne Bundestagsfraktion ein "Fair-Mieten-Gesetz" vorgeschlagen, um den Mieterschutz zu stärken. Die oppositionellen Grünen fordern sogar noch schärfere Maßnahmen bis Anfang 2026.
Die Münchner Demonstration unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Wohnkosten und Mieterschutz in Deutschland. Während lokale Verantwortliche wie Reiter bundesweite Lösungen für das Deutschlandticket einfordern, steht die Politik nun unter Druck, bei Mietregulierung und Leerstandsgesetzen zu handeln. Die Größe des Protests zeigt: Bezahlbares Wohnen bleibt ein zentrales Thema für Städte in ganz Deutschland.
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