13 June 2026, 04:10

Berlin führt Mietspiegelregister ein – mehr Transparenz für Mieter und Vermieter

Mietregister soll bald beschlossen werden

Berlin führt Mietspiegelregister ein – mehr Transparenz für Mieter und Vermieter

Berlin führt ein Mietspiegelregister ein, um mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen. Die Maßnahme bildet den Kernpunkt des Wohnsicherheitsgesetzes, das die rot-schwarze Koalitionsregierung noch vor der Sommerpause verabschieden will.

Das Register wird rund 1,8 Millionen Mietverträge in der Stadt erfassen. Es dokumentiert Angaben wie Adresse, Wohnfläche, Zimmerzahl und Kaltmiete für jede Wohnung.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wird das System verwalten. Ihre Hauptaufgabe besteht darin zu prüfen, ob Mieten die gesetzlichen Grenzen überschreiten. Liegen die Mieten mehr als 20 Prozent über dem Referenzwert, gelten sie als überhöht; bei einer Überschreitung von über 50 Prozent könnte dies sogar eine Straftat darstellen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Koalition erhofft sich von dem Register eine Eindämmung ausbeuterischer Preispolitik. Vermieter könnten ihre Forderungen ohne Streitigkeiten überdenken, was zu möglichen Mietsenkungen für Mieter führen könnte. Zudem könnte das System bei der Schlichtung von Konflikten zwischen Vermietern und Mietern helfen.

Das Register dürfte den Berliner Mietmarkt nachhaltig verändern. Andere Bundesländer könnten dem Beispiel folgen, falls die Initiative erfolgreich ist. Die neuen Regeln treten in Kraft, sobald das Wohnsicherheitsgesetz am 2. Juli offiziell verabschiedet wird.

Quelle