Bayerischer Maschinenbau 2025: Wachstum mit deutlichen Schwankungen und regionalen Unterschieden
Bayerischer Maschinenbau 2025: Wachstum mit deutlichen Schwankungen und regionalen Unterschieden
Bayerische Maschinen- und Anlagenbauer verzeichnen 2025 gemischte Bilanz
Während einige Bereiche des bayerischen Maschinen- und Anlagenbaus 2025 Wachstum verzeichnen, bleibt die Gesamtentwicklung schwach – das zeigen aktuelle Branchenzahlen. Die neuesten Daten des VDMA Bayern spiegeln sowohl Fortschritte als auch anhaltende Herausforderungen wider.
Von Januar bis November 2025 stiegen die Gesamtaufträge im Sektor real um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Inflationsbereinigt lagen die Bestellungen jedoch noch 2 Prozent unter dem Niveau von 2024. Im letzten Quartal 2025 zeichnete sich eine leichte Besserung ab: Die Aufträge legten im Jahresvergleich um 1 Prozent zu.
Bayern schnitt dabei überdurchschnittlich ab – mit einem realen Auftragsplus von 12 Prozent über die elf Monate. Besonders kräftig entwickelte sich die Inlandsnachfrage, die um 25 Prozent zulegte, während die Auslandsaufträge um 7 Prozent wuchsen. Zu Jahresbeginn hatte sich das Bild noch anders dargestellt: Das Inlandsgeschäft war um 23 Prozent eingebrochen, während die Bestellungen aus dem Ausland um 29 Prozent stiegen.
Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern, betonte, dass trotz dieser Schwankungen von einer durchgängigen Erholung keine Rede sein könne. Die Branche bleibt dennoch ein wichtiger Arbeitgeber: 2024 sicherte sie in über 1.500 Unternehmen rund 331.500 Arbeitsplätze.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Die Entwicklung im bayerischen Maschinenbau verläuft ungleichmäßig. Während die Inlandsaufträge deutlich zulegen, fallen die Zuwächse auf den Auslandsmärkten nur moderat aus. Bei stabilen Beschäftigtenzahlen bleibt die Branche jedoch ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Region.
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