29 April 2026, 02:30

Bahnbrechender Katalysator soll Wasserstoffspeicherung revolutionieren und Energieverluste minimieren

Plakat, das vier Schritte zur Verringerung der Benzinpreise am Zapfhahn ausführt, mit einem blauen und weißen Logo mit einer Zapfsäule, unterteilt in beschriftete Abschnitte mit fetter Schrift.

Bahnbrechender Katalysator soll Wasserstoffspeicherung revolutionieren und Energieverluste minimieren

Neues Forschungsprojekt zielt auf effizientere Speicherung von grünem Wasserstoff durch Reduzierung von Energieverlusten

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Die C&CS Catalysts and Chemical Specialties GmbH und die Technische Universität Dresden haben eine Zusammenarbeit gestartet, um einen bifunktionalen Katalysator zu entwickeln. Diese Innovation könnte die Verflüssigung von Wasserstoff nachhaltiger und kostengünstiger machen.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Lösung eines langjährigen Problems bei der Wasserstoffspeicherung: der Verdampfungsverlust. Derzeit gehen bis zu einem Drittel des verflüssigten Wasserstoffs während der Lagerung durch Verdunstung verloren – eine Verschwendung von Energie und Ressourcen. Der neue Katalysator soll die Ortho-Para-Umwandlung bereits während der Verflüssigung beschleunigen, um die Verdampfungsverluste zu verringern und die Gesamteffizienz zu steigern.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit bis zu 236.525 Euro gefördert und läuft im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), das von der AiF Projekt GmbH verwaltet wird. Während C&CS für die Entwicklung, Herstellung und Erprobung des Katalysators verantwortlich ist, untersucht die TU Dresden dessen Leistung unter realen Bedingungen.

Sobald der Katalysator optimiert ist, folgt die Integration in Pilot-Kryokühlsysteme, um die Technologie für den kommerziellen Einsatz vorzubereiten und die Markteinführung voranzutreiben. Wie Geschäftsführer Dr. Julius Nickl betont, könnten die bifunktionalen Katalysatoren eine Schlüsselrolle dabei spielen, grünen Wasserstoff zugänglicher und effizienter zu machen.

Bei Erfolg könnte das Projekt zu geringeren Energieverlusten bei der Wasserstoffspeicherung und -verteilung führen. Durch die Reduzierung der Verdampfung könnte der neue Katalysator die Kosten senken und die Wirtschaftlichkeit von grünem Wasserstoff verbessern. Die Technologie befindet sich nun auf dem Weg zu Praxistests in Pilotanlagen.

Quelle