Aschaffenburg plant bewegendes Mahnmal für Messerangriff-Opfer im Schöntalpark
Aschaffenburg startet Wettbewerb für Gedenkstätte - Aschaffenburg plant bewegendes Mahnmal für Messerangriff-Opfer im Schöntalpark
Aschaffenburg plant Mahnmal für die Opfer des Messerangriffs im Schöntalpark. Die Stadt Aschaffenburg bereitet ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer des tödlichen Messerangriffs im Schöntalpark vor. Bei der Tat im Januar 2025 waren zwei Kinder getötet und fünf weitere verletzt worden. Bis Herbst 2025 will die Stadt eine endgültige Entscheidung über Gestaltung und Zweck des Mahnmals treffen. Das Vorhaben folgt einem einstimmigen Beschluss des Stadtrats, der eine öffentliche Ausschreibung für den Standort initiiert hat. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der zur Reflexion, Bildung und gesellschaftlichen Solidarität anregt – und nicht lediglich ein klassisches Denkmal darstellt. Am 22. Januar 2025 hatte ein Mann aus Afghanistan im Schöntalpark eine Gruppe kleiner Kinder mit einem Messer angegriffen. Zwei Kinder starben, fünf weitere wurden verletzt. Der Täter wurde später aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung als schuldunfähig eingestuft und in eine forensische Psychiatrie eingewiesen. Eine Woche nach dem Angriff trieb die Unionsfraktion mit Unterstützung der AfD eine Verschärfung der Migrationspolitik im Bundestag voran. Dies löste bundesweit Proteste aus: Zehntausende demonstrierten gegen eine wahrgenommene Rechtsverschiebung in der Politik. Nun konzentriert sich Aschaffenburg auf das Gedenken. Der Stadtrat hat 300.000 Euro für das Mahnmal bereitgestellt, dessen Fertigstellung für den 22. Januar 2028 – den dritten Jahrestag des Angriffs – geplant ist. Die Gestaltung soll einen offenen, inklusiven Raum schaffen, der Erinnerung, Begegnung und Hoffnung verbindet. Betont wird, dass der Ort die Verantwortung und zivilgesellschaftliche Courage der Stadt widerspiegeln soll. Statt eines statischen Denkmals wird das Mahnmal als Lern- und Solidaritätsort konzipiert. Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung werden Entwürfe gesucht, die dieser Vision entsprechen und die Bedürfnisse der Bürgerschaft aufgreifen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen – drei Jahre nach dem Angriff. Mit einem Budget von 300.000 Euro wird das Projekt nach Auswahl eines Entwurfs durch die Ausschreibung umgesetzt. Der Ort soll den Opfern gedenken und zugleich ein dauerhaftes Gefühl von Zusammenhalt und Widerstandsfähigkeit in Aschaffenburg stärken.
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