19 March 2026, 18:14

Zwei Geldkuriere aus Malaysia wegen Millionenbetrugs in München verurteilt

Schwarz-weißes Plakat mit Betrugswarnung und dem Text "Carlsbad Spruud Salt" und einem zugehörigen Logo.

Zwei Geldkuriere aus Malaysia wegen Millionenbetrugs in München verurteilt

Zwei Männer aus Malaysia sind wegen ihrer Beteiligung an einem großangelegten Anlagebetrug verurteilt worden. Das Duo reiste nach München, um Betrugsmaschen durchzuführen, durch die Opfer einen Schaden von 93.400 Euro erlitten. Ihre Festnahme im August 2025 brachte ein weitverzweigtes Netzwerk von Cyberhandelsbetrug in ganz Deutschland ans Licht.

Annis B. (47) und Zong C. (33) fungierten als Geldkuriere für eine internationale kriminelle Vereinigung. Sie waren Teil einer Betrugsoperation, bei der Opfer über gefälschte Online-Plattformen zum Investieren verleitet wurden. Die Betrüger gewannen zunächst mit "Liebesködern" das Vertrauen ihrer Opfer, indem sie vorgeblich Beziehungen aufbauten, bevor sie vermeintlich lukrative Anlageangebote unterbreiteten.

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Den Opfern wurden gefälschte Renditen vorgegaukelt, um sie zu weiteren Investitionen zu bewegen. Sobald die Gelder überwiesen waren, verschwanden die Täter und ließen die Geschädigten mit hohen Verlusten zurück. Die beiden Männer wurden im August 2025 festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.

Das Gericht verhängte unterschiedliche Strafen: Zong C. erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe, während Annis B. zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt wurde. Ihr Fall steht in Verbindung mit über 350 Einzelermittlungen wegen Betrugs allein in Nürnberg und Bamberg, wobei der Schaden hier mehr als 34 Millionen Euro beträgt. Bundesweit verursachten ähnliche Betrugsmaschen im Jahr 2025 Verluste von über 50 Millionen Euro.

Die Verurteilungen unterstreichen das Ausmaß des Cyberhandelsbetrugs in Deutschland. Die Behörden ermitteln weiterhin in Fällen, die mit demselben kriminellen Netzwerk in Verbindung stehen. Opfer im ganzen Land haben durch diese täuschenden Anlagebetrügereien Millionen verloren.

Quelle