Zoll entdeckt raffinierte Zigaretten-Verstecke in Lkw auf der A94
Deutsche Zollbehörden haben einen wachsenden Trend beim Zigarettenschmuggel mit versteckten Fahrzeugfächern aufgedeckt. In den vergangenen zwei Jahren wurden bundesweit rund 150 solche Fälle registriert – vor allem an Grenzübergängen wie Fulda und Frankfurt. Ein jüngster Fund auf der Autobahn A94 bei Erding hat das Problem erneut in den Fokus gerückt.
Bei einer Routinekontrolle stoppten Zollbeamte in Passau einen Kleinlastwagen mit Anhänger auf der A94. Im Inneren entdeckten sie einen doppelten Boden, unter dem 11.800 Zigaretten mit bulgarischen Steuermarken versteckt waren. Der Fahrer gestand, das Versteck selbst eingebaut zu haben. Die Ware hatte einen Schwarzmarktwert von über 2.430 Euro.
Unterdessen bereitet das Hauptzollamt Landshut seinen nächsten Zollinfotag vor, der am 20. September 2025 in Plattling stattfindet. Die Veranstaltung bietet Einblicke in den Arbeitsalltag und die Ausbildungsmöglichkeiten beim Zoll. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen, Realschulen, Fachoberschulen (FOS), Berufsoberschulen (BOS) und Gymnasien sowie Berufseinsteiger und Quereinsteiger. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter [email protected] möglich.
Für 2026 sind weitere ähnliche Berufsinformationsveranstaltungen geplant. Ausbildungsplätze werden im mittleren Zolldienst, im gehobenen Zolldienst sowie in der Verwaltungsinformatik angeboten.
Die Entdeckung der versteckten Zigarettenfächer zeigt, wie Schmuggler ihre Methoden immer wieder anpassen. Die Zollbehörden gehen weiterhin konsequent gegen illegale Einfuhren vor und werben gleichzeitig mit Veranstaltungen wie dem Zollinfotag für Nachwuchs. Die kommende Informationsveranstaltung soll neue Kräfte gewinnen, um diese Bemühungen zu unterstützen.






