WM-Quali: Albanien-Serbien-Spiel löst Jubel und Krawalle in Bayern aus
Moritz AlbrechtWM-Quali: Albanien-Serbien-Spiel löst Jubel und Krawalle in Bayern aus
Nach dem WM-Qualifikationsspiel Albaniens gegen Serbien am Samstagabend kam es in Bayern sowohl zu Jubelfeiern als auch zu Auseinandersetzungen. Fans strömten in mehreren Städten auf die Straßen, was zu Verkehrsbehinderungen und vereinzelten gewalttätigen Vorfällen führte.
In München verließen rund 400 albanische Anhänger zur Halbzeit eine Bar und fluteten die Straßen. Gleichzeitig zog eine Autokorso mit etwa 350 Fahrzeugen durch die Stadt, wobei es Berichte über Rasen und das Missachten roter Ampeln gab.
In Rosenheim griff ein betrunkener Fußgänger einen Motorradfahrer an, der an einer Ampel wartete, und stieß ihn zu Boden. In Memmingen blockierte eine laute Kolonne hupender Autos die Innenstadt, bis die Polizei einschritt und die Menge auflöste.
In der Nähe hatten sich unterdessen etwa 50 serbische Fans in einer Münchner Kneipe versammelt. Einer von ihnen wurde festgenommen, nachdem er angeblich Beamte beleidigt und sich gegen die Festnahme gewehrt haben soll.
Trotz der Unruhen gab es in Bayern keine großangelegten Polizeieinsätze als Reaktion auf die Ausschreitungen nach dem Spiel.
Die spontanen Feiern sorgten in mehreren bayerischen Städten für Verkehrschaos, begleitet von vereinzelten Konflikten zwischen Fans und der Polizei. Die Behörden gingen gegen Einzelvorfälle vor, berichteten jedoch von keinen flächendeckenden Razzien im Anschluss an die Partie.






