18 June 2026, 20:11

Wirtschaftsverbände fordern schnellere November-Hilfen gegen drohende Insolvenzen

Verschobene November-Hilfe: Wirtschaftsverbände streben flüssigkeitsdeckende Lösungen an

Wirtschaftsverbände fordern schnellere November-Hilfen gegen drohende Insolvenzen

Spitzenverbände der Wirtschaft und Banken fordern beschleunigte November-Hilfen für Unternehmen

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Die führenden Wirtschafts- und Bankenverbände Deutschlands haben eine gemeinsame Erklärung zur verzögerten Auszahlung der November-Soforthilfen für Unternehmen veröffentlicht. Darin betonen sie die dringende Notwendigkeit finanzieller Unterstützung, da viele Betriebe aufgrund des Teil-Lockdowns in Bayern mit Liquiditätsengpässen kämpfen. Ohne sofortiges Handeln drohten zahlreiche Firmen noch vor Eintreffen der vollen Subventionen in die Insolvenz zu rutschen, warnen die Verbände.

Unterzeichnet wurde die Stellungnahme von sieben großen Organisationen, darunter die Bayerische Industrie- und Handelskammer, der Bayerische Handwerkstag und der Bayerische Bankenverband. Sie fordern die Bundesregierung auf, den Verlustrücktrag auf drei Jahre auszuweiten und die förderfähigen Beträge anzuheben, um die finanzielle Belastung der Unternehmen zu mildern. Zudem verlangen sie zusätzliche Steuererleichterungen, um die Existenz vieler Betriebe zu sichern.

Verzögerungen bei der Auszahlung der Hilfen sind auf technische Probleme mit der Antragssoftware, ungeklärte Verfahrensfragen sowie ausstehende EU-Genehmigungen zurückzuführen. Zwar stehen Vorabzahlungen von bis zu 5.000 Euro für Solo-Selbstständige und bis zu 10.000 Euro für Unternehmen bereit, doch die vollen Fördergelder werden voraussichtlich erst in mehreren Wochen bei den Empfängern eintreffen.

Um die Überbrückungszeit zu bewältigen, schlagen die Verbände Zwischenfinanzierungslösungen vor. Banken werden aufgefordert, erweiterte Dispositionsrahmen und Überbrückungskredite für betroffene Unternehmen anzubieten. Unternehmer sollten sich unverzüglich an ihre Hausbank wenden, um mögliche Optionen zu besprechen.

Aktuell arbeiten die Verbände an der Entwicklung konkreter Überbrückungsfinanzierungen, um die Wartezeit auf die Hilfsgelder zu überbrücken. Sie betonen, dass ein schneller Zugang zu Mitteln entscheidend sei, um Betriebsschließungen zu verhindern. Steuerliche Entlastungen bleiben ein zentraler Punkt ihrer Forderungen an die Politik.

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