Windpark Veitsbronn kämpft mit finanziellen Defiziten trotz laufendem Betrieb
Anton HofmannWindpark Veitsbronn kämpft mit finanziellen Defiziten trotz laufendem Betrieb
Seit 2016 ist ein Windpark in der Nähe von Veitsbronn in Betrieb, dessen zwei Windkraftanlagen fast 200 Meter in die Höhe ragen. Die Planung und der Bau des Projekts begannen noch unter der vorherigen kommunalen Führung. Heute wird der Windpark von einem Unternehmen mit Sitz in Babenhausen in Schwaben betrieben.
Fertiggestellt wurde der Windpark 2016, nachdem die ersten Arbeiten unter dem Vorgänger von Bürgermeister Marco Kistner begonnen hatten. Die beiden Anlagen verfügen jeweils über einen Rotordurchmesser von 117 Metern. Betrieben wird die Anlage von der Windpark Veitsbronn Projekt ApS & Co. KG, die jedoch keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt.
Ein aktueller Bericht des Verbraucherschutzforums Berlin verzeichnet eine leichte Verbesserung der finanziellen Stabilität des Windparks. Dennoch weist der Betreiber keine Eigenkapitaldecke auf – für die Jahre 2023 und 2024 werden jeweils null Euro ausgewiesen. Zudem beläuft sich der nicht gedeckte Verlustanteil für die Kommanditisten auf rund 51.700 Euro.
Bürgermeister Kistner stellte klar, dass es sich bei dem Projekt nicht um eine bürgergetragene Windinitiative handelt. Daher bleiben lokale Investoren von den finanziellen Regelungen des Betreibers unberührt.
Trotz der finanziellen Herausforderungen läuft der Windpark weiter. Durch seine Struktur sind Gemeinschaftsinvestoren nicht direkt von der finanziellen Lage des Betreibers betroffen. Das Projekt bleibt damit eine prägende Komponente in der regionalen Energielandschaft.
