23 May 2026, 04:17

Wie Source-to-Pay-Lösungen die Beschaffung revolutionieren und Kosten senken

Einkauf: Gut geplant ist halb gewonnen

Wie Source-to-Pay-Lösungen die Beschaffung revolutionieren und Kosten senken

Unternehmen setzen zunehmend auf Source-to-Pay-Lösungen, um ihre Beschaffungsprozesse zu optimieren. Diese Methode erweitert den klassischen Procure-to-Pay-Zyklus, indem sie die Lieferantensuche als ersten Schritt integriert. Zu den führenden Anbietern in diesem Bereich zählen laut dem Gartner Magic Quadrant SAP, Oracle, Coupa, Esker und Jaggaer.

Sourcing-Lösungen helfen Unternehmen dabei, bereits vor dem eigentlichen Einkauf die passenden Lieferanten und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu identifizieren. Sie automatisieren die Vorabprüfung von Lieferanten und verwalten Anfragen über ein dediziertes Online-Portal. Durch die Standardisierung formaler Ausschreibungsverfahren stellen diese Tools Ausschreibungskataloge bereit und bewerten Angebote automatisch anhand vordefinierter Kriterien.

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Die Technologie unterstützt zudem elektronische Auktionen, mit denen Unternehmen C-Güter – also günstige, aber häufig benötigte Waren – zu reduzierten Kosten erwerben und gleichzeitig die Prozesseffizienz steigern können. Sobald die Lieferantenauswahl abgeschlossen ist, übernehmen Procurement-Lösungen die weitere Abwicklung: Sie verwalten Lieferantenbeziehungen, interne Freigabeprozesse und Artikelkataloge innerhalb des Procure-to-Pay-Workflows.

Dr. Rafael Arto-Haumacher, Länderchef von Esker, leitet eine Cloud-Plattform, die Dokumentenprozesse sowohl im Order-to-Cash- als auch im Source-to-Pay-Bereich automatisiert. Die Tools von Esker zielen darauf ab, den Einkauf zu vereinfachen, indem sie manuelle Tätigkeiten reduzieren und Transaktionen beschleunigen.

Das Source-to-Pay-Modell verbindet Sourcing und Beschaffung zu einem durchgängigen Prozess – von der Lieferantenauswahl bis zur Zahlung. Unternehmen, die solche Systeme nutzen, profitieren von geringeren Kosten, einer besseren Lieferantensteuerung und automatisierten Abläufen. Branchenführer wie SAP, Oracle und Esker entwickeln diese Lösungen kontinuierlich weiter, um sie für eine breitere Markteinführung zu optimieren.

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