Arminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
Anton HofmannArminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat gehen nach drei gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Die Entscheidung fällt, da die langfristigen Pläne des Vereins nicht mehr vollständig mit der Ausrichtung des Trainerteams übereinstimmen.
Kniat stand zum 132. und letzten Mal bei einem Pflichtspiel an der Seitenlinie – damit endet eine auf Vertrauen und gemeinsamen Erfolgen aufgebaute Zusammenarbeit. Der Trainer hatte Arminia nach dem Abstieg in die 3. Liga übernommen und sicherte in seiner ersten Saison sofort den Klassenerhalt. Sein Einfluss wuchs in der Folgespielzeit weiter: Die Mannschaft gewann in der Saison 2024/25 die Meisterschaft der dritten Liga und stieg in die 2. Bundesliga auf.
In derselben Spielzeit erreichte Bielefeld zudem das Finale des DFB-Pokals, unterlag dort jedoch mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart. Trotz der Niederlage blieb dieser Einzug ins Endspiel ein Höhepunkt von Kniats Amtszeit.
In seiner dritten und letzten Saison führte er den Verein auf Platz 13 und sicherte damit ein weiteres Jahr in der zweiten Liga. Nach intensiven Gesprächen und Analysen kamen beide Seiten jedoch zu dem Schluss, dass ihre Vorstellungen für die Zukunft nicht mehr deckungsgleich sind. Die Trennung erfolgte einvernehmlich; auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer verlassen gemeinsam mit Kniat den Verein.
Die Trennung markiert das Ende einer erfolgreichen Ära für Arminia Bielefeld unter Kniats Führung. Während der Verein sich nun einer neuen Phase zuwendet, blicken der scheidende Trainer und sein Stab nach drei Jahren, in denen sie das Team stabilisiert und vorangebracht haben, auf ihre nächste berufliche Station.






