Vom kleinen Kreis zum Starensemble: Wie der Berliner Mädchenchor 230 Stimmen vereint

Admin User
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Drei Frauen singen in Mikrofone auf der Bühne mit Musikern im Hintergrund, schwarz-weiß.Admin User

Vom kleinen Kreis zum Starensemble: Wie der Berliner Mädchenchor 230 Stimmen vereint

Deutschlands größter Mädchenchor wächst von einer kleinen Sängerinnengruppe zu einem 230köpfigen Ensemble

Der Berliner Mädchenchor, 1986 gegründet, hat sich von einer Handvoll Sängerinnen zu einem der gefragtesten Chöre des Landes entwickelt – mit einer Warteliste für neue Mitglieder. Ihr Erfolgsgeheimnis? Ein einzigartiges Vorstellungsritual namens "Aura-Kuscheln" – ein Moment der stillen Verbundenheit vor dem Gesang.

Alles begann 1987 mit 28 Mädchen bei der ersten Aufnahmeprüfung. Bis April 2000 war der Chor auf rund 100 Sängerinnen in fünf altersgestaffelten Gruppen angewachsen. Heute, unter der langjährigen Leitung von Sabine Wüsthoff, zählt er fast 230 Stimmen.

Meilensteine der Entwicklung waren die Gründung eines Fördervereins 1999 und die Eingliederung in die Musikschule City West 2001. Die strukturierte Aufteilung in fünf Chorstufen sichert bis heute die Nachhaltigkeit des Erfolgs.

Vor jedem Auftritt versammeln sich die Sängerinnen im Schweigen, lächeln einander zu und umarmen sich – ihr "Aura-Kuscheln". Dieses Ritual schafft Einheit, bevor sie die Bühne betreten. Ihr Repertoire reicht von Rock und Pop bis zu Musicalstücken, stets mit emotionaler Tiefe ausgewählt.

Kommende Konzerte führen den Chor nach Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und Willich. Ziel ist es, das Publikum mit jeder Vorstellung auf eine gefühlvolle Reise mitzunehmen.

Der Berliner Mädchenchor gilt heute als einer der begehrtesten Mädchenchöre Deutschlands. Mit einer Warteliste motivierter Sängerinnen und einem vollen Tourplan zieht die Mischung aus fundierter Ausbildung und herzlichen Ritualen weiterhin Aufmerksamkeit auf sich. Sein Wachstum spiegelt sowohl künstlerischen Anspruch als auch starken Gemeinschaftssinn wider.