12 June 2026, 18:09

VAG Nürnberg stellt 75 Prozent der Busflotte bis 2022 auf Elektroantrieb um

VAG Nürnberg zieht positives Fazit bei E-Bus-Umstellung: 'Keine Sekunde bereut'

VAG Nürnberg stellt 75 Prozent der Busflotte bis 2022 auf Elektroantrieb um

Die VAG Nürnberg hat ihre Flotte an Elektrobussen rasant ausgebaut, um Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Diesel zu verringern. Das Unternehmen betreibt mittlerweile 123 E-Busse und plant, im Jahr 2022 weitere 21 elektrische Modelle hinzuzufügen. Bis Ende dieses Jahres werden 75 Prozent der Flotte mit Strom fahren.

Der Umstieg auf Elektrobusse nahm im Mai 2021 deutlich an Fahrt auf, als die VAG Nürnberg bereits 100 E-Busse im Einsatz hatte. Steigende Dieselpreise trieben das Unternehmen dazu, die Umstellung zu beschleunigen. Um die neue Flotte zu unterstützen, wurden ein Mitarbeiterparkplatz und eine alte Lagerhalle für die Ladeinfrastruktur umgenutzt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Statt auf Oberleitungs-Systeme setzt die VAG Nürnberg auf kabelbasiertes Depotladen, um die Kosten niedrig zu halten. Der Technologievorstand Tim Dahlmann-Resing sprach sich klar gegen Wasserstoff als Antrieb für Stadtbusse aus und befürwortet stattdessen die Batterietechnik. Das Unternehmen rechnet damit, dass Fortschritte bei den Akkus die Reichweiten deutlich erhöhen – potenziell auf bis zu 1.000 Kilometer.

Dahlmann-Resing kritisierte zudem das Fördersystem der Bundesregierung für Elektrobusse. Er plädierte für eine breitere Unterstützung, um Verkehrsbetrieben den Umstieg zu erleichtern. Trotz der Herausforderungen bereut die VAG Nürnberg den Schritt zu Elektrobussen nicht.

Bis Ende 2022 wird der Großteil der Busse der VAG Nürnberg elektrisch unterwegs sein. Mit dem Fokus auf Batterietechnologie und kostensparende Lademethoden hat das Unternehmen einen klaren Kurs für die Zukunft gesteckt. Die Umstellung markiert einen bedeutenden Schritt weg von der Dieselabhängigkeit.

Quelle