US-Pensionsfonds setzen zunehmend auf Kryptowährungen wie Bitcoin-ETFs
Anton HofmannUS-Pensionsfonds setzen zunehmend auf Kryptowährungen wie Bitcoin-ETFs
Immer mehr US-Bundesstaaten erlauben ihren öffentlichen Pensionsfonds nun, in Kryptowährungen zu investieren. Diese Entwicklung folgt auf regulatorische Änderungen und ein wachsendes Interesse an digitalen Vermögenswerten. Wisconsin machte 2024 den Anfang, indem es Gelder in einen Krypto-ETF (börsengehandelter Fonds) lenkte.
Wisconsin war der erste Bundesstaat, der in den Kryptomarkt einstieg, als sein Rentensystem in einen ETF investierte. Im Februar 2025 gab der Staat dann bekannt, dass er Bitcoin-ETFs im Wert von 321 Millionen US-Dollar hält. Michigan zog kurz darauf nach und setzte Mittel aus dem State of Michigan Retirement System für dieselbe Anlage ein.
Auch Arizona hat grünes Licht für den Einsatz von Rücklagegeldern zum Kauf von Kryptowährungen gegeben. Gleichzeitig prüfen 16 weitere Bundesstaaten ähnliche Schritte. Neun Staaten untersuchen die Möglichkeit noch, während acht Krypto-Investitionen komplett verboten haben. Vier von ihnen haben sogar ein generelles Verbot für landesweite Pensionsfonds verhängt.
Die Bestrebungen für kryptofreundliche Richtlinien haben unter der unterstützenden Haltung der Trump-Regierung an Fahrt aufgenommen. Dennoch bleibt der tatsächliche Zufluss von Kapital in digitale Vermögenswerte trotz regulatorischer Freigabe bescheiden. Die Treuhänder der Pensionsfonds müssen solche Investitionen nun begründen und nachweisen, dass sie die sicherste Option für die Altersvorsorge der Rentner darstellen.
Der Trend zeigt, dass immer mehr Bundesstaaten die Beschränkungen für Krypto-Investitionen bei öffentlichen Geldern lockern. Wisconsin, Michigan und Arizona haben bereits Schritte unternommen, während andere die Risiken abwägen. Bisher wurde jedoch nur ein Bruchteil der Pensionsgelder in digitale Vermögenswerte umgeschichtet.






