TUM und CISPA bündeln Kräfte für Cybersicherheit und KI-Innovationen in München
Anton HofmannTUM und CISPA bündeln Kräfte für Cybersicherheit und KI-Innovationen in München
Die Technische Universität München (TUM) und das CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, eine führende Forschungseinrichtung für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz (KI), vertiefen ihre Zusammenarbeit. Ziel ist es, Spitzenforschung in praktische Anwendungen und neue Startups zu überführen und so den Ruf Münchens als Hochtechnologie-Standort für Cybersicherheit und vertrauenswürdige KI weiter zu stärken.
CISPA, als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft, forscht schwerpunktmäßig zu IT-Sicherheit, Cybersicherheit und KI. Die TUM zählt mit rund 700 Professorinnen und Professoren, 53.000 Studierenden und 11.000 Mitarbeitenden zu den renommiertesten Forschungsuniversitäten Deutschlands. Mit Standorten in Singapur, Brüssel, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo ist sie zudem international präsent.
Die TUM spielt eine zentrale Rolle in Münchens Hightech-Szene und fördert jährlich über 70 Startups. Ihr Fokus auf Innovation und Unternehmertum passt ideal zu den Forschungsschwerpunkten von CISPA. Bis Ende 2024 waren zwar noch keine Gründungen aus der Kooperation hervorgegangen, doch zwei Projekte befanden sich bereits in der Entwicklung.
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betonte, dass die wissenschaftliche Exzellenz und die Gründerkultur der Universität perfekt zu CISPA passten. CISPA-Direktor Prof. Michael Backes lobte unterdessen Münchens starke Transferinfrastruktur und internationale Netzwerke – beides entscheidende Faktoren, um Spitzenforschung in marktfähige Lösungen zu überführen.
Die Partnerschaft zielt darauf ab, das Münchner Startup-Ökosystem im Bereich Cybersicherheit und KI zu stärken. Gemeinsam wollen die beiden Einrichtungen einen international sichtbaren Innovationshub schaffen, der die Lücke zwischen Forschung und Wirtschaft schließt.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit von CISPA und TUM steht die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktreife Technologien und neue Unternehmen. Zwar gibt es noch keine ausgegründeten Startups, doch zwei Projekte sind bereits auf dem Weg. Langfristig soll München als führender Standort für Cybersicherheit und vertrauenswürdige KI-Innovationen etabliert werden.






