28 March 2026, 22:22

SuedLink und SuedOstLink: Wie Deutschlands Stromtrassen die Energiewende beschleunigen

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

SuedLink und SuedOstLink: Wie Deutschlands Stromtrassen die Energiewende beschleunigen

Deutschlands Energiewende schreitet mit zwei großen Stromtrassenprojekten voran. Die Leitungen SuedLink und SuedOstLink sollen Windenergie aus dem Norden in die südlichen Regionen transportieren. Zwar haben die Bauarbeiten begonnen, doch die Debatten über Methoden und Flächennutzung halten an.

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Das 700 Kilometer lange SuedLink-Projekt wird Windparks im Norden mit Verbrauchern im Süden verbinden. In Bayern entstehen auf einer Strecke von 130 Kilometern die neuen Leitungen, davon 42 Kilometer im Pflugverlegeverfahren – einer schnelleren und weniger eingriffintensiven Methode als der herkömmliche offene Leitungsgraben. Ein Feldtest bei Landshut bestätigte die Präzision des Verfahrens unter geeigneten Bodenbedingungen.

Offiziell gestartet wurden die Bauarbeiten in Bayern im August 2023. Unterdessen hat die Bundesnetzagentur den letzten Abschnitt des SuedOstLink genehmigt, einer 543 Kilometer langen Gleichstromtrasse. Beide Projekte sollen bis 2027 in Betrieb gehen.

Landwirte und lokale Initiativen protestieren gegen die Auswirkungen von SuedLink auf landwirtschaftliche Flächen. Dennoch liegen bisher keine detaillierten Angaben vor, wie viele der 700 Kilometer im Grabenverlege- oder im offenen Leitungsbau entstehen. In Baden-Württemberg werden 199 Kilometer als Erdkabel verlegt, doch für andere Regionen bleiben die genauen Bauverfahren unklar.

Die beiden Stromtrassen sollen bis 2027 das deutsche Stromnetz stärken. Das Pflugverlegeverfahren bietet für einige Abschnitte eine schnellere und schonendere Alternative, doch die Proteste zeigen, dass die Sorgen um Flächennutzung und Eingriffe in die Landschaft bestehen bleiben. Noch haben die Behörden keine genauen Bauverfahren für die gesamte Strecke festgelegt.

Quelle