SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer: Markus Lanz warnt vor „Auswanderungseinladung“ für Unternehmen
Söder: SPD's Erbrechtspläne sind eine Einladung zur Auswanderung - SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer: Markus Lanz warnt vor „Auswanderungseinladung“ für Unternehmen
Die SPD hat eine grundlegende Reform der Erbschaftsteuer vorgeschlagen. Der Plan sieht progressive Steuersätze für Vermögen über 5 Millionen Euro vor, während kleinere und mittelständische Unternehmen befreit bleiben sollen. Doch die Reform stößt bereits auf scharfe Kritik von Markus Lanz, dem Vorsitzenden der CSU, der warnt, sie könnte der Wirtschaft schaden.
Nach dem SPD-Vorschlag müssten Erben bei Vermögen über 5 Millionen Euro höhere, gestaffelte Steuersätze zahlen. Unternehmen unter dieser Grenze blieben steuerfrei – ein Schritt, der vor allem Familienbetriebe und den Mittelstand schützen soll. Die Partei betont, die Reform richte sich nur gegen die Vermögendsten und entlaste gleichzeitig kleinere Unternehmen.
Markus Lanz reagierte umgehend nach einer CSU-Klausur am 13. Januar 2026 im Kloster Banz. Er bezeichnete den Plan als "Auswanderungseinladung" und behauptete, er schwäche die deutsche Wirtschaft, indem er Familienunternehmen vertreibe und Investitionen hemme. Lanz zweifelte daran, dass die Reform nennenswerte Mehreinnahmen bringen würde, und warnte stattdessen vor einer Abwanderung von Betrieben ins Ausland.
Statt einer bundesweiten Steuererhöhung schlug Lanz vor, den Bundesländern eigene Regelungen bei der Erbschaftsteuer zu überlassen. Dies würde Wettbewerb schaffen und wirtschaftliche Schäden verhindern, argumentierte er. Zudem forderte er, zunächst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten, bevor Entscheidungen getroffen werden. Trotz der Kontroverse dämpfte Lanz Befürchtungen, die Debatte könnte zu einem Koalitionsstreit eskalieren.
Die geplante Erbschaftsteuerreform der SPD bleibt umstritten, insbesondere wegen des Widerstands der CSU. Sollte sie umgesetzt werden, würden Großvermögen stärker besteuert, während kleinere Betriebe geschont würden. Die Diskussion dreht sich nun um die wirtschaftlichen Folgen – und ob das anstehende Gerichtsurteil die Debatte neu ausrichten wird.
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