23 May 2026, 00:24

Solingen streitet über Sicherheit und Neugestaltung zentraler Stadtorte

Grüne in Solingen lehnen Videoüberwachung im Ohligser Unterführungsweg ab

Solingen streitet über Sicherheit und Neugestaltung zentraler Stadtorte

Die Solinger Grünen haben Fortschritte bei zwei zentralen städtischen Projekten begrüßt. Nach Verzögerungen kann nun die Neugestaltung des Fronhofer Platzes mit breiter Unterstützung vorankommen. Gleichzeitig hat eine Debatte über Sicherheitsmaßnahmen in der Ohligser Unterführung unterschiedliche Ansätze von Grünen und CDU offenbart.

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Die Umgestaltung des Fronhofer Platzes, die die Grünen seit Langem vorantreiben, soll den Ort in ein modernes, einladendes Zentrum verwandeln. Geplant sind mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiele und eine erneuerte Pflasterung. Helga Bisier, Mitglied der Grünen, zeigte sich erleichtert, dass das Projekt endlich voranschreitet. Die Partei sieht den Platz als zukunftsfähigen Ort für den täglichen Gebrauch und Veranstaltungen und lobte die jüngste Unterstützung der CDU für das Vorhaben.

Die Ohligser Unterführung ist zum Zankapfel bei der Frage nach Sicherheitsverbesserungen geworden. Die CDU-Fraktion schlägt die Installation von Videoüberwachung vor, um Kriminalität einzudämmen. Die Grünen lehnen dies jedoch mit Verweis auf den Schutz der Bürgerrechte ab. Stattdessen setzen sie sich für bessere Beleuchtung, regelmäßige Reinigung, soziale Aufsicht und kontinuierliche Instandhaltung ein. Niklas Geßner, der grüne Sprecher für öffentliche Ordnung, argumentierte, dass diese Maßnahmen die Sicherheit erhöhen würden, ohne auf Überwachung zurückzugreifen. Die Partei begrüßte zudem, dass die CDU den Fokus nicht nur auf Sicherheit, sondern auch auf die Sanierung der Unterführung legt.

Mit dem nun an Fahrt gewinnenden Fronhofer Platz-Projekt wird sich einer der zentralen Orte der Stadt bald verändern. Bei der Ohligser Unterführung hingegen bleibt die Diskussion zwischen Überwachung und alternativen Sicherheitslösungen bestehen. Die Grünen bleiben bei ihrer Ablehnung von Kameras und setzen stattdessen auf gestalterische und instandhaltungstechnische Verbesserungen.

Quelle