17 March 2026, 16:19

Söder fordert: DFB-Team soll bei WM 2026 auf politische Gesten verzichten

Eine Gruppe von Männern in Fußballtrikots und Stollenschuhen steht auf einem Fußballfeld, wobei eine Person in der Mitte klatscht.

Söder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - Söder fordert: DFB-Team soll bei WM 2026 auf politische Gesten verzichten

Deutsche Nationalmannschaft soll bei WM auf politische Gesten verzichten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die deutsche Fußballnationalmannschaft aufgefordert, sich bei der nächsten Weltmeisterschaft auf den Sport zu konzentrieren und politische Aussagen zu vermeiden. Seine Äußerungen folgen auf das frühe Ausscheiden des Teams bei der WM 2022 in Katar, wo politische Statements für kontroverse Diskussionen sorgten.

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Die WM 2022 in Katar entwickelte sich zu einem politischen Zündstoff. Mannschaftskapitän Manuel Neuer trug eine Regenbogen-Binde, und die Spieler bedeckten bei einem Teamfoto ihre Münder. Diese Aktionen lösten sowohl Zustimmung als auch Kritik aus und überschatten die sportlichen Leistungen der deutschen Mannschaft, die bereits in der Vorrunde ausschied.

Söder fordert nun, dass das Team bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf ähnliche Kontroversen verzichtet. Fußball solle im Mittelpunkt stehen, warnte er vor Ablenkungen, die die Aufmerksamkeit teilen könnten. Seine Empfehlung spiegelt die allgemeine Debatte wider, wie Sport und politisches Engagement in Einklang zu bringen sind.

Die Geschichte der deutschen Nationalmannschaft mit politischem Engagement ist ambivalent. 1993 verbot der DFB Spielerinnen die Teilnahme an den EuroGames, einer LGBTQ+-Veranstaltung in Frankfurt, und drohte mit Konsequenzen. Solche Vorfälle stehen im Kontrast zu jüngeren Gesten wie Neuer's Regenbogen-Binde, die einen Wandel hin zu öffentlichem Engagement markieren.

Die Forderung nach einem weniger politischen Auftreten kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Deutschland auf die nächste WM vorbereitet. Söders Aussagen unterstreichen die Spannungen zwischen Sport und Aktivismus innerhalb der Nationalmannschaft. Nun bleibt abzuwarten, ob die Spieler seinen Rat befolgen oder ihre Plattform weiterhin für politische Aussagen nutzen werden.

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