27 March 2026, 06:13

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Zwei der erfolgreichsten Schweizer Ski-Cross-Athleten haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr hinterlassen ein Erbe aus Siegen und Führungsstärke in dieser Sportart. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team.

Romain Détraz, 32, feierte seinen größten Triumph 2016 in Arosa. Im Laufe seiner Karriere stand er viermal auf dem Podest eines Weltcup-Rennens. Doch anhaltende Rückenprobleme beendeten seine Zeit auf der Piste vorzeitig.

Jonas Lenherr, 37, bestritt 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Sein letzter Triumph gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska. Zudem vertrat er die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.

Seit 2016 hat es – abgesehen von Daniela Maier – keine Schweizer Ski-Cross-Athletin und keinen Schweizer Ski-Cross-Athleten mehr geschafft, mindestens vier Podestplatzierungen im Weltcup oder bei Weltmeisterschaften zu erreichen. Détraz und Lenherr gehörten zu den wenigen, die eine solche Konstanz vorweisen konnten.

Détraz wird nach den Spielen 2026 eine neue Rolle in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees übernehmen. Beide Sportler wurden für ihre Verdienste um den Ski-Cross und ihren Einfluss auf die jüngere Generation gewürdigt.

Mit dem Rücktritt von Détraz und Lenherr entsteht eine spürbare Lücke im Schweizer Ski-Cross-Team. Ihre gemeinsamen Erfolge und ihre Erfahrung setzen Maßstäbe für künftige Athleten. Nun liegt es an einer neuen Generation, diese Lücke zu füllen.

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