13 April 2026, 12:15

Siemens-Quartalszahlen: Insider-Käufe und gespaltene Analysten vor dem 13. Mai

Altes Buch mit einem Aktienzertifikat der New Russia Company Limited auf dem Cover, das gedruckte Texte und Zahlen enthält, die die Aktiendetails angeben.

Siemens-Quartalszahlen: Insider-Käufe und gespaltene Analysten vor dem 13. Mai

Siemens wird am 13. Mai seine Quartalszahlen vorlegen – Anleger verfolgen gespannt die Entwicklungen in der Sparte Digital Industries. Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der zwei Insider kürzlich Aktien des Konzerns erwarben, was als Zeichen für Vertrauen in die Unternehmensperformance gewertet wird. Unterdessen bleiben Analysten in ihrer Bewertung der Aktie uneins.

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Am 26. März kauften Marisol von Siemens und Hadrian Pausch jeweils Siemens-Aktien im Wert von rund 105.000 Euro. Die Transaktionen wurden über Xetra zu einem durchschnittlichen Kurs von etwa 209,77 Euro pro Aktie abgewickelt. Beide Käufer stehen in Verbindung mit der Aufsichtsratsmitglied Dr. Nathalie von Siemens, was den Kauf zusätzliches Gewicht verleiht.

Aktuell notiert die Siemens-Aktie bei 204,70 Euro – rund 13 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Vlad Sergievskii, Analyst der Barclays Bank, stuft die Aktie als überbewertet ein und senkte das Kursziel von 225 auf 220 Euro. Dennoch behält Barclays die Einstufung "underweight" (untergewichten) für das Unternehmen bei.

Die Deutsche Bank Research vertritt hingegen eine andere Meinung: Sie belässt die Aktie auf "Hold" (halten) mit einem deutlich höheren Kursziel von 245 Euro. Zudem erwartet die Bank nur geringe Auswirkungen des Iran-Konflikts auf den Auftragseingang im zweiten Quartal.

Die anstehenden Quartalszahlen werden auch auf operative Herausforderungen eingehen, die Barclays zuvor angemahnt hatte, und könnten weitere Klarheit über die finanzielle Verfassung von Siemens bringen.

Im Fokus des Berichts am 13. Mai steht insbesondere die Performance der Sparte Digital Industries angesichts schwieriger Marktbedingungen. Angesichts der Insider-Käufe und der gespaltenen Analystenmeinungen könnten die Ergebnisse die Stimmung der Anleger prägen. Entscheidend wird sein, wie das Unternehmen mit den operativen Problemen umgeht.

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