14 March 2026, 08:14

Ronald Araújo: Warum der FC Bayern jetzt zögert – trotz sinkendem Marktwert

Luftaufnahme eines Fußballstadions in einer Stadt, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Straßen mit Fahrzeugen, Heimstätte von Tottenham Hotspur Football Club.

Ronald Araújo: Warum der FC Bayern jetzt zögert – trotz sinkendem Marktwert

FC Bayern München könnte Verteidiger Ronald Araújo nun günstiger verpflichten als noch vor einiger Zeit. Der Marktwert des Uruguayers ist seit 2024 stark gesunken – von einst 70 Millionen Euro auf etwa 25 bis 30 Millionen. Trotz seiner aktuellen Schwierigkeiten bleibt er für den deutschen Rekordmeister ein interessanter Spieler.

Araújo wechselte 2020 zum FC Barcelona und entwickelte sich schnell zu einer Schlüsselfigur. Mit dem Team gewann er 2022/23 die Meisterschaft, 2020/21 den spanischen Pokal sowie die Supercopa de España. Seine herausragende Saison 2021/22 krönte er mit wichtigen Toren gegen Top-Mannschaften und der Berufung ins La-Liga-Team des Jahres – eine Ehre, die er 2023/24 wiederholte.

Doch seine Karriere war auch von Rückschlägen geprägt. Wiederkehrende Verletzungen und schwankende Leistungen beeinträchtigten seine Konstanz. Ein gesundheitlich bedingter Auszeit wegen psychischer Belastung Ende 2025 verschärfte die Probleme weiter. All dies ließ seinen Marktwert um mehr als die Hälfte einbrechen.

Einst galt Araújo für den FC Bayern als Top-Kandidat für die Innenverteidigung – besonders unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel. Aktuell jedoch verfügt der Klub mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Min-jae Kim über eine starke Defensive. Angesichts anderer Baustellen im Kader erscheint ein Transfer unwahrscheinlich.

Mit einem nun auf rund 30 Millionen Euro gesunkenen Preis könnte der 25-Jährige zwar ein Schnäppchen sein. Doch die aktuelle Personaldecke in der Abwehr und andere Prioritäten bei der Verstärkung des Teams mindern die Chancen auf einen Wechsel. Der FC Bayern konzentriert sich vorerst auf andere Positionen im Kader.

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