20 June 2026, 18:11

Protest gegen Nius und Apollo: Radfahrer demonstrieren in Kreuzberg gegen rechtsextreme Vorwürfe

Rund 50 Teilnehmer bei Protest gegen 'Nius' und 'Apollo'

Protest gegen Nius und Apollo: Radfahrer demonstrieren in Kreuzberg gegen rechtsextreme Vorwürfe

Rund 50 Menschen zogen am Samstag mit dem Fahrrad durch Berlins Kreuzberger Kieze, um gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo zu protestieren. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in dem Bezirk. Die Demonstrantinnen und Demonstranten skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unserem Viertel“ und „Gegen rechtsextreme Medienportale“.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kundgebung begann friedlich, als die Teilnehmenden mit ihren Rädern durch das Viertel fuhren. Im Mittelpunkt stand der Widerstand gegen die Präsenz von Nius und Apollo, die sie beschuldigen, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten. Beide Firmen wies die Vorwürfe zurück und betonten, sich nicht dem rechtsextremen Spektrum zuordnen zu lassen.

Die Stimmung eskalierte, als die Nius-Geschäftsführer Julian Reichelt und Apollo-Chef Max Mannhart eintrafen, um Interviews zu führen. Es kam zu einer kleineren Rangelei zwischen den Managern und einigen Protestierenden. Die Polizei griff schnell ein, trennte die Konfliktparteien und stellte die Ordnung wieder her.

Nach der Sicherung der Lage durch die Beamten endete die Demonstration. Die Aktion unterstrich den lokalen Widerstand gegen die beiden Medienplattformen. Die Behörden bestätigten, dass es keine schweren Verletzungen oder Festnahmen gegeben habe.

Quelle