13 April 2026, 10:14

Polizei Mittelfranken zieht Bilanz nach monatelanger Fahrradkontrolle mit überraschenden Ergebnissen

Schilder mit Aufschrift "e-Bike nur für Anwohner" neben einer Straße mit Verkehrskegeln, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Polizei Mittelfranken zieht Bilanz nach monatelanger Fahrradkontrolle mit überraschenden Ergebnissen

Polizei in Mittelfranken beendet monatelange Aktion für mehr Fahrradsicherheit

Die Polizei in Mittelfranken hat eine einmonatige Kampagne zur Verbesserung der Fahrradsicherheit in der Region abgeschlossen. Die Initiative war Teil des bayerischen Verkehrsicherheitsprogramms Bayern mobil – sicher ans Ziel 2030. Beamte kontrollierten dabei sowohl Radfahrer als auch Autofahrer, um die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.

Während der Aktion überprüften die Behörden fast 6.000 Personen. Rund zwei Drittel hielten sich an die Verkehrsregeln. Dennoch erhielten etwa 1.500 Fahrrad- und E-Bike-Fahrer Verwarnungen wegen verschiedener Verstöße.

Insgesamt gab es in rund 2.100 Fällen behördliche Maßnahmen, wobei die meisten mit Verwarnungen statt mit Bußgeldern endeten. Gegen 15 Personen wurden Ermittlungen eingeleitet, weil sie manipulierte E-Bikes nutzten, die die gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten können. Gleichzeitig wurden 150 Autofahrer wegen gefährlichen Verhaltens beanstandet – etwa wegen Parkens auf Radwegen oder zu knappen Überholmanövern an Radfahrern.

Die Polizei Mittelfrankens betont, dass die Überwachung des Radverkehrs ganzjährig Priorität habe. Neben Kontrollen teilt sie weiterhin Sicherheitstipps über offizielle Social-Media-Kanäle, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen.

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Die meisten Radfahrer und Autofahrer hielten sich zwar an die Vorschriften, doch eine beträchtliche Anzahl benötigte dennoch Verwarnungen. Durch kontinuierliche Kontrollen und Aufklärung will die Polizei die Gefahren für vulnerable Verkehrsteilnehmer weiter reduzieren. Die Maßnahmen sind Teil des langfristigen Ziels Bayerns, die Verkehrssicherheit bis 2030 zu verbessern.

Quelle