Oktoberfest 2025: Zwischen Bombendrohung, Rekordmüll und Reformdruck

Oktoberfest 2025: Zwischen Bombendrohung, Rekordmüll und Reformdruck
Das Oktoberfest 2025 in München endete unter schwierigen Vorzeichen – geprägt von einer vorübergehenden Schließung und anhaltenden Debatten über seine Zukunft. Am 1. Oktober ordneten die Behörden eine Noträumung an, nachdem eine Bombendrohung mit einem 57-jährigen Mann in Verbindung gebracht worden war, der sich später das Leben nahm. Das Volksfest, ein wichtiger Wirtschaftsmotor, sah sich zudem Kritik an steigenden Kosten, Sicherheitsbedenken und der Umweltbelastung ausgesetzt.
In diesem Jahr besuchten zwar weniger Gäste das Fest, doch der Müllberg war größer als je zuvor: 93 Tonnen Abfall blieben auf dem Gelände zurück, weitere 55 Tonnen verteilten sich auf den umliegenden Straßen. Gleichzeitig stieg die Zahl der gemeldeten Sexualdelikte stark an – 72 Fälle wurden registriert, darunter fünf Vergewaltigungen. Hinzu kamen 236 Körperverletzungen.
Das Oktoberfest 2025 endete mit einem zwiespältigen Fazit: Wirtschaftliche Erfolge stehen ungelösten Problemen gegenüber. Sicherheitsrisiken, explodierende Preise, die Ausbeutung von Arbeitskräften und ökologische Bedenken erfordern nun dringend Lösungen. Die Stadtverantwortlichen und Veranstalter stehen vor der Herausforderung, die kulturelle Bedeutung des Fests mit den wachsenden Forderungen nach Reformen in Einklang zu bringen.

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