Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Merz fordert ein selbstbewussteres Europa mit militärischer Eigenständigkeit
Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Merz fordert ein selbstbewussteres Europa mit militärischer Eigenständigkeit
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 hat mit über 1.000 Politikern, Militärvertretern und Wirtschaftsführern im Münchner Bayerischen Hof ihre Pforten geöffnet. Bundeskanzler Friedrich Merz stand im Mittelpunkt und präsentierte ein ehrgeiziges "Programm für die Freiheit", das ein selbstbewussteres Europa in globalen Sicherheitsfragen fordert. Die Veranstaltung markierte zugleich einen Kurswechsel der deutschen Politik, die nun auf höhere Rüstungsinvestitionen und strategische Eigenständigkeit setzt.
In seiner Eröffnungsrede erklärte Merz, Deutschland habe seinen "langen Urlaub von der Weltgeschichte" beendet. Er verwies auf die steigenden Verteidigungsausgaben und die Forderung nach einer stärkeren europäischen Rolle innerhalb der NATO. Diskutiert wurde auch die Möglichkeit einer europäischen nuklearen Abschreckung – ein Thema, das Merz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erörterte.
Die Konferenz war zudem Schauplatz scharfer Debatten über internationale Beziehungen. Der langjährige MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger forderte konkrete Ergebnisse und offene Diskussionen statt vager Versprechungen. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Michael Waltz, geriet indes in die Kritik, nachdem er einen umstrittenen Militäreinsatz der USA in Venezuela verteidigt und Fragen zur Abstimmung mit Verbündeten auswich.
Jenseits der traditionellen westlichen Partnerschaften spiegelte die MSC die sich wandelnde Strategie Europas wider. Unter deutscher Führung strebt die EU nach größerer militärischer Autonomie, ohne die NATO-Kompatibilität aufzugeben. Themen waren eine intensivere Zusammenarbeit mit asiatischen Mächten wie Indien und Australien sowie indirekte Kooperationen mit den BRICS-Staaten. Deutsch-italienische Verteidigungsgespräche konzentrierten sich zudem auf die Verbesserung der maritimen und operativen Abstimmung.
Merz betonte, dass neue Bündnisse nicht zwingend eine vollständige Werteübereinstimmung erforderten. Stattdessen hob er Vertrauen als Grundpfeiler der Sicherheit hervor – insbesondere im Umgang mit Großmächten wie China und Russland. Die Konferenz selbst setzte auf moderne Öffentlichkeitsarbeit und nutzte aufwendige Social-Media-Produktionen, um ihre Botschaften zu verbreiten.
Die MSC 2026 unterstrich Deutschlands Bestreben, ein unabhängigeres und militärisch handlungsfähigeres Europa zu schaffen. Merz' Vier-Säulen-Plan – Stärkung der EU-Verteidigung, Erneuerung der transatlantischen Beziehungen und Aufbau globaler Partnerschaften – weist den Weg. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung die anhaltenden Spannungen auf: von einseitigen US-Aktionen bis hin zu Europas Gratwanderung zwischen Eigenständigkeit und Bündnistreue.
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