Münchens Olympia-Pläne im Wandel: ABS diskutiert gemeinsame Bewerbung für 2036
Anna KrauseMünchens Olympia-Pläne im Wandel: ABS diskutiert gemeinsame Bewerbung für 2036
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Sportämter (ABS) veranstaltete am 8. und 9. Oktober ihre Herbsttagung in Aschaffenburg. Der 1972 gegründete freiwillige Zusammenschluss vereint kommunale Sportverantwortliche aus ganz Bayern, um zentrale Themen der Branche zu erörtern.
Auf dem Programm standen unter anderem das Management von Sporthallen und die Vergabekriterien für Sportanlagen. Die Teilnehmer befassten sich zudem mit dem Tagesgeschäft der Sportverwaltungen und diskutierten Umweltfragen im Zusammenhang mit Klimawandel und Sportinfrastruktur.
Ein Rückblick auf die Special Olympics Landesspiele in Erlangen, die in diesem Jahr stattfanden, gehörte ebenfalls zu den Schwerpunkten. Ein weiteres zentrales Thema war die sich wandelnde Olympiabewerbungsstrategie Münchens. Nach der Ablehnung einer eigenständigen Bewerbung für 2036 durch die Münchner Bürger im Jahr 2019 hat sich die Stadt nun mit Berlin, Hamburg und der Rhein/Ruhr-Region (geführt von Köln) für eine mögliche gemeinsame deutsche Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 zusammengeschlossen. Die endgültige Entscheidung über die deutsche Kandidatenstadt fällt am 26. September 2026.
Die ABS veranstaltet jährlich zwei Tagungen, die als Plattform für den Austausch und die fachpolitische Diskussion unter bayerischen Sportfunktionären dienen. Die Herbstkonferenz behandelte sowohl operative als auch strategische Fragen – von der Anlagenbewirtschaftung bis zur ökologischen Nachhaltigkeit. Angesichts der nun in einen größeren regionalen Rahmen eingebetteten Münchner Olympia-Ambitionen stand die Tagung zudem für den Wandel im deutschen Großveranstaltungs-Sport. Die nächsten Schritte für die gemeinsame Bewerbung werden 2026 festgezurrt.






