Konrad Laimer: Vom Mittelfeldspieler zur Schlüsselfigur beim FC Bayern
Anna KrauseKonrad Laimer: Vom Mittelfeldspieler zur Schlüsselfigur beim FC Bayern
Konrad Laimer hat sich in dieser Saison zu einem der verlässlichsten Spieler des FC Bayern München entwickelt. Der 28-Jährige wechselte im Sommer 2023 ursprünglich als defensiver Mittelfeldspieler zum Rekordmeister, hat sich seitdem jedoch zu einem Schlüsselfigur auf der rechten Abwehrseite und einem vielseitigen Allrounder gewandelt. Seine Leistungen fanden große Anerkennung – selbst von Klublegende Lothar Matthäus, der ihn im September als Bayerns wichtigsten Spieler bezeichnete.
Laimers Aufstieg ist von Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit geprägt. Obwohl er eigentlich für die Sechser-Position verpflichtet wurde, ist er mittlerweile regelmäßig auf beiden Außenbahnen zu finden und trug maßgeblich dazu bei, dass der FC Bayern die ersten zehn Saisonsiege in der Bundesliga einfuhr. Seine Arbeitsmoral und taktische Intelligenz machen ihn zu einer zentralen Stütze im Teamgefüge.
Im September führte er die Statistik der in Europas Top-Fünf-Ligen kreierten Torchancen an – insgesamt bereitete er 13 Treffer vor. Trotz seines wachsenden Rufs bleibt Laimer bodenständig und setzt auf eine unprätentiöse Haltung gegenüber medialer Aufmerksamkeit.
Vor dem Länderspiel Österreichs gegen San Marino betonte er, wie wichtig es sei, die Tordifferenz zu verbessern – und nicht einfach nur den Sieg einzufahren. Diese Einstellung spiegelt den Einfluss von Ralf Rangnick wider, der für seinen kompromisslosen, hochintensiven Fußballstil bekannt ist. Selbst bei klarer Führung pocht Laimer darauf, die Spielintensität hochzuhalten, um durch effektives Gegenpressing Energie zu sparen.
Sein Wandel vom Mittelfeldspieler zum defensiven Rückgrat unterstreicht seinen Wert für den FC Bayern. Sein Fokus auf Leistung – ob im Verein oder in der Nationalmannschaft – zeigt einen Spieler, der von Ergebnissen und nicht von persönlichem Ruhm angetrieben wird. Mit dem FC Bayern, der in der Liga noch ungeschlagen ist, und einer österreichischen Nationalelf, die von seiner Führung profitiert, dürfte seine Rolle in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen.






