18 March 2026, 06:15

Münchens Mieten explodieren: Warum Wohnen für viele unbezahlbar wird

Detailierte alte Karte von München, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über Bevölkerung, Straßen und bekannte Orte.

Münchens Mieten explodieren: Warum Wohnen für viele unbezahlbar wird

München bleibt eine der teuersten Städte Deutschlands für Mieter – die hohen Kosten bringen viele Haushalte an ihre finanziellen Grenzen. Egal ob Familien, Singles oder Studierende: Alle kämpfen mit horrenden Mieten, denn die Nachfrage übersteigt das verfügbare Wohnungsangebot bei Weitem.

Die durchschnittliche Miete in München liegt mittlerweile bei etwa 25 Euro pro Quadratmeter. Doch die Preise variieren stark je nach Stadtteil. Eine Neubaubung mit einem Zimmer kostet in Fürstenried knapp unter 1.000 Euro, während dieselbe Wohnung in Haidhausen 250 Euro mehr verlangt.

Besonders hart trifft es Studierende. Ein Platz in einer WG schlägt im Schnitt mit 790 Euro zu Buche, eine Einzimmerwohnung kann bis zu 1.200 Euro kosten – weit über den empfohlenen 30 Prozent des Nettoeinkommens. Selbst vorübergehend möblierte Wohnungen sind extrem teuer: Ein "gemütliches Refugium" nahe dem Englischen Garten wird beispielsweise für 4.750 Euro monatlich angeboten.

In den vergangenen fünf Jahren sind die Mieten in München stärker gestiegen als in Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Die anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Wohnraum treibt die Preise weiter in die Höhe. Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 90 Quadratmetern in Hasenbergl gilt mit knapp unter 2.000 Euro noch als vergleichsweise günstig – solche Angebote sind jedoch rar.

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Doch von einer Entspannung auf dem Münchner Mietmarkt ist nichts in Sicht. Viele Mieter geben deutlich mehr als den empfohlenen Anteil ihres Einkommens für Wohnen aus. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage hält die Preise auf hohem Niveau – und lässt Mieter in der gesamten Stadt mit kaum bezahlbaren Alternativen zurück.

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