Mieterstrommodelle senken Kosten und schonen die Umwelt in Mehrfamilienhäusern
Anton HofmannMieterstrommodelle senken Kosten und schonen die Umwelt in Mehrfamilienhäusern
Mieterstrommodelle gewinnen an Bedeutung – dank ihres Potenzials in Mehrfamilienhäusern. Sowohl Immobilienbesitzer als auch Mieter profitieren von den finanziellen und ökologischen Vorteilen, die sie bieten.
Diese Modelle ermöglichen es Eigentümern, strenge Energieeffizienzkriterien wie die EnEV- oder KfW-40-Standards zu erfüllen. Vor Ort erzeugte Energie ist dabei entscheidend, um diese hohen Anforderungen zu erreichen. Die Kombination aus Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Energiespeicher kann den nutzbaren Solarstrom in einem Gebäude deutlich steigern – in manchen Fällen sogar verdoppeln oder verdreifachen.
Für Mieter sind die Vorteile offensichtlich: Die Kosten für Strom und Heizung können durch den Einsatz von PV-Anlagen oder Blockheizkraftwerken (BHKW) um etwa fünf Prozent sinken. Auch die Nebenkosten können sich verringern, was Wohnraum erschwinglicher macht. Immobilienbesitzer hingegen können energetische Sanierungen finanzieren und über Mieterstromangebote Renditen erzielen. Diese liegen bei BHKW bei mindestens zehn Prozent, bei PV-Anlagen bei etwa fünf Prozent.
Wie der Energiedienstleister Polarstern betont, sind diese Modelle wirtschaftlich besonders attraktiv. Sie bieten eine praktikable Lösung, um Kosten zu senken und gleichzeitig Nachhaltigkeit im Wohnungssektor zu fördern.
Mieterstrommodelle sind eine sinnvolle Lösung, um Energiekosten zu reduzieren und Wohnen bezahlbarer zu machen. Eigentümer profitieren von finanziellen Erträgen und erfüllen gleichzeitig gesetzliche Vorgaben, während Mieter von niedrigeren Nebenkosten profitieren. Der Ansatz zeigt: Ökonomische und ökologische Vorteile gehen hier Hand in Hand.
