Mainzer Parteien fordern Sofortmaßnahmen für gesperrte Mombacher Vorlandbrücke
Moritz AlbrechtMainzer Parteien fordern Sofortmaßnahmen für gesperrte Mombacher Vorlandbrücke
Die Sperrung der Mombacher Vorlandbrücke hat in Mainz breite Besorgnis ausgelöst. Politiker verschiedener Parteien fordern nun gemeinsam rasches Handeln, um die durch den maroden Zustand der Brücke verursachten Beeinträchtigungen zu beheben.
In einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Grünen, CDU, SPD, Linke, FDP und ÖDP wird auf die schweren Folgen für Anwohner, Pendler und Unternehmen hingewiesen. Betroffen sind zudem der Güterverkehr, Radfahrer, der öffentliche Nahverkehr und Rettungsdienste.
Der Stadtrat betont, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Gleichzeitig bestehe er darauf, die Sperrung so kurz wie möglich zu halten. Die Politiker drängen auf eine Übergangslösung, um den Autoverkehr vorläufig wiederherzustellen, während die vollständige Sanierung der Brücke geplant wird.
Der Rat appelliert an Bundesbehörden, die Autobahn GmbH und das Land Rheinland-Pfalz, eng zusammenzuarbeiten. Gefordert werden zügige Entscheidungen, um vermeidbare Verzögerungen zu verhindern und Flächenverbrauch sowie Umweltbelastungen zu minimieren. Regelmäßige, transparente Informationen für die Öffentlichkeit und die Stadtverwaltung sind ebenfalls Teil der Forderungen.
Der Antrag stuft den Brückenneubau als Projekt von höchster Dringlichkeit ein. Eine enge Abstimmung zwischen den Verantwortlichen sei notwendig, um weitere Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Im Mittelpunkt steht dabei der Ausgleich zwischen Sicherheitserfordernissen und dem dringenden Bedarf, den normalen Verkehrsfluss wiederherzustellen.






