18 March 2026, 16:14

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie Henderson bei ARN gefeuert

Zwei Personen in einer hitzigen Diskussion, eine Person hebt ihren Arm und die andere nimmt eine defensive Haltung ein, unter dem Titel "Der Kampf um das Urheberrecht" in einem sternenklaren blauen Nachthimmel.

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie Henderson bei ARN gefeuert

Kyle Sandilands hat nach einem hitzigen Live-Streit mit seiner Co-Moderatorin Jackie Henderson im Februar seinen Job beim Radiosender ARN verloren. Der Medienriese kündigte seinen Millionenvertrag am Mittwoch, womit eine Partnerschaft endet, die jahrelang die Ätherwellen Sydneys dominiert hatte. Sandilands plant nun, die Entscheidung gerichtlich anzufechten.

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Der Konflikt eskalierte am 20. Februar, als Sandilands Henderson während einer Live-Sendung öffentlich kritisierte. Er fuhr sie scharf an, weil sie über das Horoskop von Andrew Mountbatten-Windsor gesprochen hatte – was sofortige Empörung auslöste. Hörer und Medien verurteilten seine Äußerungen als unangemessen und forderten in großer Zahl seine Suspendierung.

ARN reagierte umgehend und setzte Sandilands am 3. März vorläufig aus dem Dienst. Das Unternehmen begründete dies mit einem Vertragsverstoß und gab ihm 14 Tage Zeit, um Stellung zu nehmen. Auch Henderson machte deutlich, dass sie nicht länger mit ihm zusammenarbeiten könne, was die Lage weiter zuspitzte. Sandilands hingegen bestand darauf, gegen seinen 100-Millionen-Dollar-Vertrag nicht verstoßen zu haben.

Bis Mitte März war die öffentliche Meinung gespalten: Einige verteidigten Sandilands' direkte Art als erfrischende Ehrlichkeit, während andere – darunter Frauenrechtsorganisationen – Konsequenzen forderten und Online-Kampagnen starteten. Mehrere Sponsoren zogen ihre Unterstützung zurück, und am 10. März leitete die australische Medienaufsichtsbehörde ACMA ein offizielles Verfahren ein.

ARNs endgültige Entscheidung fiel in dieser Woche: Die Kündigung Sandilands' wurde bestätigt. Damit endet vorzeitig ein auf zehn Jahre angelegter 200-Millionen-Dollar-Vertrag, der erst im zweiten Jahr lief.

Die Entlassung beendet eine der prominentesten Radio-Partnerschaften Australiens. Sandilands hat angekündigt, rechtlich gegen die Entscheidung vorzugehen, was auf einen längeren Streit hinauslaufen könnte. ARN steht nun vor der Aufgabe, das Morgenprogramm nach dem abrupten Abgang neu zu gestalten.

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