KI-gestützte Sensoren sollen das Oktoberfest vor Überfüllung retten
KI-gestützte Sensoren sollen das Oktoberfest vor Überfüllung retten
Deutsches Start-up plant Entlastung des Oktoberfests durch Echtzeit-Besucheranalyse
Ein deutsches Start-up will die Überfüllung auf dem Oktoberfest mit Hilfe von Echtzeit-Tracking verringern. Das Unternehmen dataMatters plant, Sensoren auf dem Münchner Festgelände zu installieren, um Besucherströme zu erfassen und Engpässe zu minimieren. Das System könnte bis 2026 einsatzbereit sein – doch wichtige Details stehen noch nicht fest.
Das Vorhaben basiert auf Bluetooth- und LiDAR-Sensoren, die anonymisierte Bewegungsdaten der Gäste aufzeichnen. Die Geräte sollen dabei keine personenbezogenen Daten speichern und so den Datenschutz wahren. Dank langlebiger Batterien wäre keine aufwendige Infrastruktur nötig.
dataMatters setzt ähnliche Technologien bereits in anderen Städten ein, um Wartezeiten zu verkürzen und Menschenmassen gleichmäßiger zu verteilen. Firmengründer Daniel Trauth betont, dass das Sensornetzwerk innerhalb weniger Tage aufgebaut werden könnte – ohne langwierige Genehmigungsverfahren. Die gesammelten Daten würden an eine zentrale Plattform übermittelt und dort mit KI analysiert, um Stauungen vorherzusagen. Das Start-up hat zudem ein Betriebssystem für Städte entwickelt, das Verkehr und Energieverbrauch optimiert. Zwar zeigt sich München interessiert, doch ein offizieller Auftrag wurde noch nicht vergeben. Unklar ist auch, welcher Anbieter die Umsetzung 2026 übernehmen wird.
Bei Erfolg könnte das System das Oktoberfest sicherer und effizienter machen. Die anonyme Erfassung würde es den Veranstaltern ermöglichen, Aufbauten und Personaleinsatz in Echtzeit anzupassen. Eine endgültige Entscheidung über die Einführung steht jedoch noch aus.
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