Justin Engel: Vom Wunderkind zum deutschen Tennis-Hoffnungsträger
Moritz AlbrechtJustin Engel: Vom Wunderkind zum deutschen Tennis-Hoffnungsträger
Justin Engel: Der aufstrebende deutsche Tennisstar im Porträt
Justin Engel, ein vielversprechender deutscher Tennisnachwuchs, hat den Sprung von den Juniorenerfolgen in den Profisport in rasantem Tempo gemeistert. Der 20-Jährige, der von Ex-Profi Philipp Kohlschreiber trainiert wird, erreichte kürzlich die Viertelfinale eines ATP-Turniers und sicherte sich bereits mehrere ITF- und Challenger-Titel. Sein steiler Aufstieg brachte ihm sogar einen Platz in der deutschen A-Nationalmannschaft ein.
Schon mit drei Jahren griff Engel erstmals zum Schläger, mit zehn bestritt er seine ersten Turniere. Sein frühes Talent wurde früh gewürdigt – unter anderem mit dem Preis "Herausragender Nachwuchssportler" beim Bayerischen Sportpreis.
Zwischen 2024 und 2025 gelang ihm der nahtlose Übergang in den Herrenbereich: Nach Siegen auf ITF- und Challenger-Ebene feierte er seinen Durchbruch auf der ATP-Tour. 2026 krönte er seine Leistungen mit der Berufung in den Kader der deutschen Spitzenmannschaft.
Doch trotz aller Erfolge blieb Engel nicht von Kritik verschont. Sein Trainer Kohlschreiber warf ihm öffentlich Eitelkeit vor und behauptete, er inszeniere sich oft im Fitnessstudio. Engel räumte später ein, dass Kohlschreibers Äußerungen übertrieben und peinlich gewesen seien. Dennoch bleibt er konzentriert – sein Ziel ist es, in die Fußstapfen von Alexander Zverev zu treten und Deutschlands führender Spieler zu werden.
Engels Karriere zeigt steil nach oben: mit ATP-Viertelfinaleinzügen und der Nominierung für die Nationalmannschaft. Seine Kombination aus frühen Erfolgen und professioneller Reife macht ihn zu einem der vielversprechendsten Talente des deutschen Tennis. Der junge Athlet will sich nun als Schlüsselfigur im deutschen Spitzen-tennis etablieren.