Jay-Z kontert nach abgewehrter Vergewaltigungsklage mit Verleumdungsprozess
Anton HofmannJay-Z kontert nach abgewehrter Vergewaltigungsklage mit Verleumdungsprozess
Jay-Z hat sich offen zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe aus dem Jahr 2024 geäußert. Der Fall, in dem ihm und Sean "Diddy" Combs schwerwiegendes Fehlverhalten vorgeworfen wurde, wurde Anfang 2025 fallen gelassen. Nun geht der Rapper selbst juristisch gegen seine Ankläger vor.
In der ursprünglichen Klage hieß es, Jay-Z und Combs hätten eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und angegriffen. Beide Männer wiesen die Vorwürfe vehement zurück, und das Verfahren wurde im Februar 2025 eingestellt.
Jay-Z reichte später eine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihr Anwaltsteam ein. Er warf ihnen Erpressung und böswillige Verfolgung vor und bezeichnete die Anschuldigungen als zutiefst verletzend. In Interviews beschrieb er sich selbst als "am Boden zerstört" durch das Erlebte und lehnte eine außergerichtliche Einigung ab.
Die Anwälte der Frau, Tony Buzbee und David Fortney, wiesen Jay-Zs Klage als haltlos zurück. Sie argumentierten, sie sei rechtlich unbegründet, und kündigten an, sich dagegen zu wehren. Stand März 2026 ist der Verleumdungsprozess noch nicht entschieden.
Jay-Z hat wiederholt betont, wie wichtig es sei, bei solchen Vorwürfen mehr Verantwortung zu tragen. Er argumentierte, falsche Anschuldigungen könnten langfristige Folgen für diejenigen haben, die zu Unrecht beschuldigt werden.
Die Verleumdungsklage läuft weiterhin, ohne dass eine Lösung in Sicht ist. Jay-Zs Entscheidung, den Fall vor Gericht auszutragen, deutet darauf hin, dass er seinen Namen vollständig reinwaschen will. Das Ergebnis könnte präzedenzschaffend für die Behandlung ähnlicher Streitfälle in der Zukunft sein.






