IWA OutdoorClassics 2026 setzt auf Krisenvorsorge und globale Sicherheitsthemen

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Eine Gruppe maskierter Individuals mit einer Tafel, auf der "Ber Opening Due to Climate Crisis" steht, steht zwischen verstreuten Taschen und Gegenständen, mit Rolltreppen, Texttafeln, Lampen und Säulen im Hintergrund.Admin User

IWA OutdoorClassics 2026 setzt auf Krisenvorsorge und globale Sicherheitsthemen

Die IWA OutdoorClassics kehrt vom 26. Februar bis 1. März 2026 nach Nürnberg zurück. Die Veranstalter erwarten fast 1.100 Aussteller und rund 30.000 Besucher aus über 120 Ländern. Die diesjährige Messe legt einen besonderen Fokus auf Krisenvorsorge – ein Thema, das angesichts wachsender globaler Sicherheitsbedenken und der Frage nach gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die IWA OutdoorClassics 2026 präsentiert erstmals einen eigenen IWA Vision-Bereich, in dem Produkte und Lösungen für Krisenszenarien vorgestellt werden. Unter dem Motto "Vom Überleben zur Krisenvorsorge – Chancen für den Handel" knüpft die Sonderausstellung an aktuelle deutsche Bestrebungen an, die Landesverteidigung zu stärken und kritische Infrastrukturen besser zu schützen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte wiederholt betont, Europa müsse seine militärische Schlagkraft ausbauen, und fordert massive Investitionen in die Verteidigung. Neue Regelungen wie das Kritis-Dachgesetz sollen zudem Sabotage und Spionage vorbeugen – eine Reaktion auf jüngste Angriffe auf zentrale Infrastruktur.

Zwei prominente Redner widmen sich während der Messe dem Thema Krisenvorsorge: Am 27. Februar um 11:30 Uhr in Halle 1 hält Herbert Saurugg, international anerkannter Experte für Blackout- und Krisenmanagement, einen Vortrag. Einen Tag später, am 28. Februar um 11:40 Uhr, spricht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Bereich der Schießsport-Experten über dieselbe Thematik.

Trotz des erweiterten Sicherheitsfokus bleibt die IWA OutdoorClassics die weltweit führende Fachmesse für Jagd, Schießsport, Outdoor-Lebensstil und zivilen Schutz. Die Veranstaltung zieht weiterhin ein breites internationales Publikum an und festigt ihren Ruf als zentrale Plattform für Innovation und Netzwerkbildung in der Branche.

Die Ausgabe 2026 unterstreicht die steigende Nachfrage nach krisenfesten Lösungen in Zeiten geopolitischer Spannungen. Mit Fachdiskussionen, spezialisierten Ausstellungen und neuen Sicherheitsvorschriften im Mittelpunkt will die Messe Unternehmen und Privatpersonen mit Werkzeugen für mehr Resilienz ausstatten. Die Veranstalter rechnen über die vier Messetage hinweg mit reger Beteiligung von Ausstellern und Besuchern.