Italienische Fahrer wegen Migrantenschmuggels an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen
Moritz AlbrechtItalienische Fahrer wegen Migrantenschmuggels an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen
Die Bundespolizei hat zwei italienische Fahrer am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz festgenommen. Den Männern wird vorgeworfen, versucht zu haben, vier undokumentierte Migranten nach Deutschland zu schmuggeln. Gegen sie wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich, als Beamte die Italiener an der österreichisch-deutschen Grenze kontrollierten. In ihrem Fahrzeug entdeckten die Behörden zwei kolumbianische Frauen und zwei peruanische Männer. Keiner der vier Insassen verfügte über gültige Einreisedokumente.
Die beiden kolumbianischen Frauen wurden umgehend wegen versuchten illegalen Grenzübertritts angezeigt. Einer der peruanischen Männer wurde nach Österreich zurückgeschickt, während der andere an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) überwiesen wurde, um weitere Überprüfungen durchzuführen.
Obwohl die italienischen Fahrer ihre Reise fortsetzen durften, müssen sie sich nun wegen des Verdachts auf Schleusung verantworten.
Der Fall ist ein weiteres Beispiel für undokumentierte Grenzübertritte am Übergang Mittenwald–Scharnitz. Die beiden italienischen Tatverdächtigen bleiben wegen Menschenschmuggels in Untersuchung. Über das Schicksal des an das BAMF überwiesenen Peruaners wird in den kommenden Wochen entschieden.






