Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - Hilde Gerg wechselt von Olympia-Gold in die Kommunalpolitik
Die ehemalige Olympische Skimeisterin Hilde Gerg ist in die Kommunalpolitik eingestiegen, nachdem sie bei den Gemeinderatswahlen in Schönau am Königsee ein Mandat errungen hat. Die 55-Jährige, die für ihren Goldmedaillengewinn bei den Winterspielen 1998 bekannt ist, sicherte sich ihren Sitz nach der Kommunalwahl am 8. März.
Gerg zog für die CSU (Christlich-Soziale Union) in den Gemeinderat von Schönau am Königsee ein. Ursprünglich war sie als erste Nachrückerin auf der Liste geführt worden, rückte aber nach, nachdem der höher platzierte Kandidat Franz Graßl auf sein Mandat verzichtet hatte.
Vor ihrer politischen Laufbahn verfügte Gerg über keine formale Erfahrung in der Politik, war der Öffentlichkeit jedoch bereits vertraut. Ihre Ski-Karriere umfasste 59 Podestplatzierungen im Weltcup, darunter 20 Siege, sowie Olympiagold im Slalom in Nagano. Sie folgt damit den Spuren von Hilde Gerg-Gräßl-Hirschbiel, einer früheren Bürgermeisterin desselben Ortes, die sich ebenfalls über die CSU für die Belange des bayerischen Alpenraums einsetzte.
Gergs Wahl markiert den Übergang vom Spitzensport in die kommunale Verantwortung. Als Gemeinderätin wird sie nun an Entscheidungen mitwirken, die Schönau am Königsee betreffen. Ihr Hintergrund als Leistungssportlerin und ihre lokale Verbundenheit könnten ihre Herangehensweise an regionale Themen prägen.






