Herrmann lehnt Vorbereitungen auf möglichen AfD-Wahlsieg strikt ab
Moritz AlbrechtHerrmann lehnt Vorbereitungen auf möglichen AfD-Wahlsieg strikt ab
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich gegen Vorbereitungen auf einen möglichen Wahlsieg der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen ausgesprochen. Solche Planungen würden seiner Meinung nach das falsche Signal an die Öffentlichkeit senden.
Herrmann, Mitglied der CSU, betonte, dass alle Anstrengungen darauf gerichtet sein müssten, die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ (AfD) an der Machtübernahme zu hindern. Es sei die Pflicht überzeugter Demokraten, die Partei zu stoppen, warnte er – ein Erfolg der AfD wäre für Deutschland verheerend.
Der Minister unterstrich die Dringlichkeit einer entschlossenen Kampagne gegen die Partei. Zwar versicherte er, dass die Behörden mit jedem Wahlergebnis angemessen umgehen würden, doch bereits die Diskussion über einen AfD-Sieg bezeichnete er als höchst gefährlich.
Herrmann machte deutlich, dass die Zeit genutzt werden solle, um sich der AfD entgegenzustellen – und nicht, um sich auf ihren möglichen Wahlsieg vorzubereiten. Den Aufstieg der Partei sieht er als ernste Bedrohung für die demokratischen Werte des Landes.






