Hamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Feuerwerksverbot ab
Moritz AlbrechtHamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Feuerwerksverbot ab
Hamburgs Innensenator Andy Grote hat eine Petition für ein bundesweites Feuerwerksverbot offiziell abgelehnt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte mit 3,3 Millionen Unterschriften Druck für die Änderung ausgeübt. Grotes Entscheidung ist der jüngste Schritt in der anhaltenden Debatte um die Regulierung von Feuerwerkskörpern.
Die GdP hatte die Petition an Grote überreicht, um die öffentliche Nachfrage offiziell anerkannt zu sehen. Der Senator lehnte es jedoch ab, die neuen Unterschriften entgegenzunehmen. Er begründete dies damit, dass der Antrag inhaltlich identisch mit einem bereits im Vorjahr eingereichten Vorschlag sei.
Als Reaktion rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Grote auf Instagram zu markieren. Ziel war es, den Druck auf den Senator zu erhöhen, um ihn zu einem Umdenken beim Verbot zu bewegen. Trotz der öffentlichen Kampagne blieb Grote jedoch bei seiner Haltung.
Die Petition wurde abgelehnt, da Grote auf die Übereinstimmung mit dem Vorjahresantrag verwies. Die Bemühungen der GdP, über soziale Medien Unterstützung zu mobilisieren, haben das Ergebnis bisher nicht verändert. Die Diskussion über Feuerwerksbeschränkungen in Deutschland bleibt damit weiterhin ungelöst.






